Basketball: Alba hat etwas gegen die Bayreuther Festspiele

Schlechte Erinnerungen an den Gegner Bamberg hat Trainer Aito Reneses. In der Saisonvorbereitung verlor er mit Alba gegen die Franken

Berlin.  Sie nennen sich die "Heroes of Tomorrow", die "Helden von Morgen", was eigentlich nahe legt, dass noch Zeit ins Land gehen wird, bis sie oben in der Basketball-Bundesliga mitmischen. Aber die Mannschaft von Medi Bayreuth sieht das offensichtlich anders. Wenn sie an diesem Sonnabend Alba Berlin empfängt (20.30 Uhr, Telekom Sport), geht es für das Team von Trainer Aito Reneses darum, Platz zwei zu verteidigen. Die Bayreuther haben wie Alba bei einem Spiel weniger auch erst zwei Niederlagen auf dem Konto.

Den Gastgebern fehlt ihr Center Assem Marei

Bayreuths guter Start ist leicht zu erklären: Der Kader des Teams, das Alba in der vergangenen Saison hinter sich gelassen und das Trainer Raoul Korner erstmals ins Play-off geführt hatte, blieb nahezu komplett zusammen. Die Bayreuther müssen jedoch momentan ohne ihren starken Center Assem Marei auskommen, der mit einem Muskelbündelriss in der Wade bis Weihnachten ausfällt. Der Ägypter war mit 16,9 Punkten und 8,3 Rebounds pro Spiel der überragende Akteur der Franken, auch bei Albas letztem Test vor Saisonbeginn, den die Berliner mit 73:77 verloren. Reneses war "sehr beeindruckt. Uns erwartet ein sehr schweres Spiel", sagt er.

Das ist sicher richtig. Andererseits ist seit der Niederlage Ende September einiges, und zwar zumeist Erfreuliches, in Berlin passiert. Albas Mannschaft hat sich seither nicht nur einmal als "Helden der Gegenwart" präsentiert. Sie hat in Bamberg, Limoges und zuletzt am vergangenen Mittwoch auch ohne den am Daumen v...

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