Basketball: Alba greift die Großen an

Der Berliner Basketball-Bundesligist erhöht den Spieleretat um 25 Prozent – und schnappt sich wohl den MVP der Champions League.

Berlin.  Es war die perfekte Einleitung für das erste Pressegespräch mit Alba Berlins neuem Coach Alejandro Garcia Reneses. Aufsichtsrat Axel Schweitzer gab gleich die Antwort auf eine Frage, die noch niemand gestellt hatte: Was ist passiert, dass Berlins Basketballteam einen der renommiertesten Trainer Europas, mit Luke Sikma einen Leistungsträger des spanischen Meisters Valencia verpflichten und auch noch die Verträge der deutschen Nationalspieler Niels Giffey und Akeem Vargas verlängern konnte?

"Wir haben unser Spielerbudget um 25 Prozent erhöht", bemerkte Schweitzer und erklärte, dass da nicht etwa nur ein neuer Partner mit dem dicken Scheck kam. Vielmehr sei "es ein Paket unserer gemeinsamen Anstrengungen, den Klub nachhaltig weiterzuentwickeln". Darum sei er froh, dass sich der legendäre spanische Trainer, den in seiner Heimat alle nur "Aito" nennen, für Alba entschieden habe.

Baldi will Entwicklung und Ergebnisse

Die Pläne des Klubs würden in dessen Verpflichtung sichtbar, fügte Geschäftsführer Marco Baldi hinzu. "Wir wollen uns entwickeln und gleichzeitig Ergebnisse liefern." Und wieder die finanzstärkeren Klubs angreifen, Meister Brose Bamberg und Bayern München.

Reneses wird sein neues Team am 15. August zum ersten Training bitten. Es zeichnet sich ab, dass er dann neben Giffey, Vargas, Peyton Siva, Joshiko Saibou, Bogdan Radosavljevic und Tim Schneider, die bereits unter Vertrag stehen, auch zwei gefährliche Dreierschützen begrüßen kann. Der Kontrakt mit dem litauischen Nationa...

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