Basketball: 14 Spiele in sechs Wochen: Alba stößt an Grenzen

Erschreckend: Luke Sikma und sein Team kassierten die nächste Niederlage

Berlin.  Die 76:83-Niederlage von Alba Berlin in Bayreuth, die dritte in der Bundesliga, ist schnell analysiert. Die Mannschaft ist müde nach 14 Spielen in sechs Wochen, die sie quer durch Europa führten. Eigentlich müsste sie mal rechts ranfahren und die Akkus aufladen. Bloß: Noch ist keine Ladestation in Sicht. Nach einem Tag Training in Bayreuth, eher: Regeneration, fliegt Alba an diesem Montag nach Belgrad, um dort am Dienstag (20 Uhr, Telekomsport) bei Partizan im Eurocup anzutreten.

Radosavljevic kann in Belgrad wieder spielen

Das ist ein Programm, "das schlaucht", wie Marco Baldi sagt, und die Folgen seien in Bayreuth deutlich zu sehen gewesen. "Uns hat es ganz offensichtlich an Energie und Konzentration gefehlt", erklärt Albas Geschäftsführer. Der Verlust an Energie werde zudem noch verstärkt, weil mit Kapitän Niels Giffey, der mit verletztem Daumen noch Wochen ausfallen wird, "ein wichtiges Element verloren gegangen ist". Eine weitere schlechte Nachricht ist den Berlinern jedoch erspart worden. Im linken Fuß von Center Bogdan Radosavljevic, der in Bayreuth umknickte, ist nichts kaputt, wie Untersuchungen am Sonntag ergaben. Auf ihn wird Coach Aito Reneses in Belgrad zurückgreifen können.

Was diese und die nächste Aufgabe jedoch nicht leichter macht. Am Sonnabend tritt Alba bei den extrem heimstarken Oldenburgern an. Erst dann verschafft die WM-Qualifikation der Nationalmannschaften den Klubs eine Pause, in der zumindest Albas lebenswichtige US-Achse um Peyton Siva, Luke Sikma un...

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