Basis der Wagner-Söldner in Luhansk zerstört - Neue Einkesselung im Donbas

In der Ostukraine werden schlimme Erinnerungen an die Eingeschlossenen im Stahlwerk von Mariupol wieder wach: Als Folge der andauernden Schlacht um die 100.000 Einwohner-Stadt Sjewjerodonezk ist eine Chemiefabrik von russischen Truppen eingekesselt worden.

Die ukrainische Seite sprach zuletzt von mehreren Hundert bis zu Tausend Menschen, die dort die Untergeschosse als Luftschutzbunker nutzten und nun festsäßen. Außerdem werden dort auch ukrainische Soldaten vermutet.

Die russische Artillerie macht den Unterschied im umkämpften Donbas, und ihr sind dort auch die meisten Geländegewinne zuzurechnen. Während auf ukrainischer Seite vereinzelt die Munition ausgeht, feuern russische Haubitzen Tag und Nacht auf gegnerische Stellungen. Allerdings vermeldete der Generalstab der ukrainischen Armee den zweiten Tag in Folge, in und um Sjewjerodonezk seien die russischen Angreifer erolgreich zurückgedrängt worden.

Hat nur ein Söldner überlebt?

Die Regierung in Kiew mahnte erneut die umgehende Lieferung von Mittelstreckenraketen und anderen Angriffswaffen sowie Munition an. Nach eigenen Angaben gelang es dem ukrainischen Militär einen paramilitärischen Stützpunkt in der selbst ernannten Volksrepublik Luhansk zu zerstören. Das Stadion der Stadt Stachanow sei dabei ebenfalls zerstört worden. Es habe der russischen Wagner-Söldnertruppe als Basis gedient. Der Gouverneur der Regiuon Luhansk, Serhiy Haidai sagte, nur ein Wagner-Söldner habe die Attacke überlebt. Die Zahl der Gefallenen nannte er nicht.

Aber auch außerhalb des Donbas wird gekämpft. Im Umland von Cherson im Süden des Landes, das als erste ukrainische Stadt an die Russen fiel, sind einhemische Truppen nach eigenen Angaben dabei, einzelne Vororte zurückzuerobern. Erklärtes Ziel sei die Wiedereinnahme der Hafenstadt.

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