BASF: Die Deutsche Bank senkt den Daumen

Thorsten Küfner
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BASF: Nicht auch noch das …

Die Experten der Deutschen Bank haben die Anteilscheine des Chemieriesen BASF im Vorfeld der Zahlen für das erste Quartal erneut genauer unter die Lupe genommen. Zwar bleiben die Analysten für die Aktie des DAX-Konzerns nach wie vor zuversichtlich gestimmt, sehen aber mittlerweile etwas weniger Potenzial.

So bestätigte Deutsche-Bank-Analyst Tim Race die Einschätzung mit „Buy“, verringerte aber das Kursziel von 109 auf 105 Euro, was aber immer noch rund 30 Prozent über dem aktuellen Kursniveau liegt. Er geht davon aus, dass der operative Gewinn im ersten Quartal 2018 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen dürfte. Aufgrund der negativen Wechselkurseffekte durch den stärker gewordenen Euro hat Race seine Gewinnprognosen für 2018 und 2019 um drei bis vier Prozent reduziert, wodurch sich auch das etwas geringere Kursziel erklärt.

Es bleibt spannend
Fundamental bleibt die Aktie von BASF also weiterhin sehr attraktiv. Da sich zuletzt aber das Chartbild wieder leicht eingetrübt hat, rücken nun die wichtigen Unterstützungsbereiche bei 80 und 79 Euro in den Fokus. Nicht investierte Anleger sollten abwarten, ob diese Marken halten und der Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend gelingt. Wer die DAX-Titel bereits im Depot hat, beachtet den Stopp bei 75,00 Euro.