Baseball: Max Kepler: "In Berlin erkennt mich keiner"

Der Berliner Max Kepler hat seinen Platz bei den Minnesota Twins gefunden

Boston.  Dieser Berliner lebt seinen Traum in Amerika. Max Kepler (24) spielt seine dritte Saison in der Major League Baseball (MLB), in dieser Saison sogar oft in der Startformation der Minnesota Twins. Die sind nach 39 Siegen und 36 Niederlagen viel erfolgreicher als in der Vorsaison (103 Niederlagen) – auch dank der acht Homeruns Keplers (Jahresgehalt 507.000 Dollar).

Mister Kepler, allein in der MLB-Vorrunde werden 162 Partien absolviert. Wie sehr ärgert Sie da eine Niederlage wie heute in Boston?

Max Kepler: Wenn wir uns über das Spiel heute Gedanken machen, dann haben wir Probleme morgen. Es ist einfach ein verlorenes Spiel. So wie viele andere verlorene Spiele vorher.

Sie sind derzeit der einzige Deutsche in der MLB. Was bedeutet Ihnen das?

Es war ein weiter Weg hierher. Ich danke jedem, der mit mir gearbeitet hat, damit ich es hierhin schaffe und bin natürlich stolz darauf. Aber ich bin jetzt ein Fisch von vielen und muss mich hier beweisen.

Welche Rolle spielt die Nationalität in der Kabine?

Am Anfang haben die Leute gefragt: Woher kommt der? Aber jetzt kommt diese Frage nicht mehr. Wir haben hier viele Nationalitäten, sind eine große Familie.

Sie haben 2009 ihren ersten Vertrag bei den Twins unterschrieben, in der vergangenen Saison Ihren Durchbruch in der MLB geschafft und regelmäßig gespielt. Was ist Ihr Ziel in dieser Saison?

Spiele zu gewinnen, Minnesota stolz machen, Meister werden.

Offensiv ist noch einiges zu verbessern

Sie spielen im rechten Außenfeld. Was ist Ihnen persönlich...

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