Barrick Gold: Ein weiterer Rückschlag

Markus Bußler
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Barrick Gold: Ein weiterer Rückschlag

Es ist schon ein paar Monate her, da war Pascua-Lama in aller Munde. Zumindest in der Goldbranche. Das riesige Projekt im chilenisch-argentinischen Grenzgebiet sollte Barricks Zukunft sein – und wurde zu einem Milliardengrab. Auch wenn es ruhig geworden ist: Das Projekt beschäftigt Barrick noch immer.

Zuletzt gab es Gerüchte, wonach man gemeinsam mit einem (chinesischen) Partner, das Projekt mit einem neuen Minenplan doch in Produktion bringen könnte. Doch aktuell beschäftigt zunächst eine weitere Wertberichtung den Konzern. Nachdem man die 14 Millionen Unzen, die man in der Kategorie proven und probable Reserves geführt hat neu klassifizieren musste und nun ans measured and indicated Reserves ausweist, wird eine (weitere) Wertberichtung von 429 Dollar fällig. Das ganze wird sich auf die Bilanz 2017 auswirken, da die Wertminderung im vierten Quartal verbucht wird.

Freilich: Das Ganze ist nicht Cash wirksam. Dennoch mindert es natürlich den Buchwert des Unternehmens. Und das sieht der Markt sicherlich nicht allzu gerne. Barrick ist ohnehin gerade ein von der Börse ungeliebtes Kind. Und das dürfte durch solche Meldungen nicht besser werden.