Barrick, Gold und Silber: Darauf kommt es nun an

DER AKTIONÄR
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Gold: Es braut sich etwas zusammen

Gold und Silber generieren Kaufsignale. Gold durchbricht die 1.300 Dollar-Marke und kann sich darüber halten. Silber durchbricht den langfristigen Abwärtstrend und testet diesen erfolgreich von oben. Nur Barrick Gold lässt sich mit einem klaren Kaufsignal noch etwas Zeit. Dafür könnte es beim weltgrößten Goldproduzenten umso deutlicher ausfallen.

Vergangene Woche konnte der Goldpreis das Doppeltop im Bereich von 1.300 Dollar aus dem Markt nehmen. Und im Anschluss auch den Widerstand bei 1.307 Dollar knacken. Ein klares Kaufsignal. Außerdem testete das gelbe Edelmetall diesen Bereich im Lauf der Woche und drehte wieder nach oben. Auch die Minenaktien springen auf den Zug auf. Der GDX durchbricht den Widerstandsbereich zwischen 23,60 und 23,96 Dollar und kann sich über diesem Bereich behaupten. Die Weichen für einen goldenen Herbst sind gestellt.

Aus charttechnischer Sicht wird der ehemalige Widerstand bei 1.300 Dollar jetzt zu einer wichtigen Unterstützung. Doch selbst wenn ein Rücksetzer unter diese Marke erfolgen sollte, müssen die Bullen die Flinte nicht ins Korn werfen. Gold hat bei 1.260 Dollar, dem ehemaligen langfristigen Abwärtstrend, eine gute Unterstützung. Beim GDX wird das 61,8 Prozent Fibonacci-Retracement bei 22,40 Dollar zur wichtigen Unterstützung.

Silber hat bei 17,80 noch eine wichtige Hürde vor sich. Im Frühsommer dieses Jahres scheiterte das Edelmetall an dieser Marke und begann eine starke Korrektur mit dem Tief bei 14,30 Dollar. Allerdings wurde nun der 2012 gestartete Abwärtstrend vor Kurzem durchbrochen. Auch hier wurde dieser Trend getestet und der Kurs drehte wieder nach oben. Ein gutes Zeichen, dass auch Silber nun Fahrt nach oben aufnehmen wird.

 

Wann macht Barrick mit?

Barrick konnte in den letzten Tagen auch mit Kursgewinnen punkten. Der langfristige Abwärtstrend wurde jedoch noch nicht durchbrochen und damit kein klares Kaufsignal generiert. Nachdem der Kurs dieses Jahr bereits mehrmals an diesem Trend gescheitert ist, wäre es ein starkes Signal, könnte er nun durchbrochen werden. Ein kurzer Rücksetzer in den Bereich der 200-Tage-Linie wäre aber kein Beinbruch. Außerdem steht Barrick kurz davor ein „Golden Cross“ auszubilden, wenn die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von unten schneidet. Hier bietet sich eine gute Kaufchance für Anleger.