Barrick Gold: Im Soll, wenn auch knapp

Markus Bußler
Barrick Gold: Im Soll, wenn auch knapp

Der weltgrößte Goldproduzent Barrick Gold gab gestern nachbörslich seine vorläufigen Produktionszahlen für das abgelaufene Jahr bekannt. Dabei hat der Konzern die eigene Prognose getroffen – oder besser gesagt, den unteren Rand der eigenen Prognose.

Im Jahr 2017 hat Barrick eine Goldproduktion von 5,32 Millionen Unzen erreicht. Die eigene, bereits nach unten korrigierte Prognose, lag bei 5,30 bis 5,50 Millionen Unzen. Damit hat man den unteren Rand der Prognose getroffen. Allzu überraschend kommt das nach den Problemen mit Acacia und in Argentinien allerdings nicht. Die Kupferproduktion lag bei 413 Millionen Pfund und damit leicht unter der Prognose von 420 bis 440 Millionen Pfund.

Kurzum: Das waren keine berauschenden Zahlen. Allerdings hatte der Markt auch nicht mehr mit berauschenden Zahlen gerechnet. Die Finanzzahlen kommen ohnehin erst am 14. Februar. Die Aktie war eine der großen Enttäuschungen im vergangenen Jahr und hat als Schwergewicht auch die Indices wie den HUI oder den GDX belastet. Eine Prognose ist Barrick noch schuldig geblieben. Aber der zuletzt wieder gestiegen Goldpreis sollte dem Konzern unter die Arme greifen.