Barkley-Deal platzte wegen Contes Handy

Ross Barkley spielt seit vier Jahren für Everton

Eigentlich war der Transfer des englischen Mittelfeld-Stars Ross Barkley vom FC Everton zum FC Chelsea schon in trockenen Tüchern. Für 38 Millionen Euro hätten die Toffees den 23-Jährigen ziehen lassen.

Evertons Mehrheitseigner Farhad Moshiri verriet sogar, dass der englische Nationalspieler bereits einen Medizintest bei den Blues absolviert hatte. Barkley hatte zuvor eine Vertragsverlängerung in Everton über 100.000 Pfund pro Woche abgelehnt.

Barkley bekommt "kalte Füße"

Doch der Transfer scheiterte am Deadline Day doch noch - und Skandal-Profi Joey Barton, der aufgrund von unerlaubten Wetteinsätzen für zwölf Monate gesperrt ist und beim FC Burnley entlassen wurde, hat nun erklärt, warum: "Barkleys Berater versuchten Conte zu kontaktieren, um ihn zu fragen, auf welcher Position Barkley spielen werde, aber Contes Telefon war ausgeschaltet," sagte Barton TalkSport.

Und weiter: "Darum bekam Barkley kalte Füße und hat nie unterschrieben. Er dachte sich 'Ok, wenn der Trainer nicht auf meine Anrufe reagiert, will er mich nicht haben'. Deswegen ging er zurück nach Everton."

Der Wechsel könnte mit einiger Verzögerung aber doch noch zustande kommen: Der Vertrag des Everton-Eigengewächses läuft im nächsten Sommer aus, wegen einer Oberschenkelverletzung ist sein Comeback sowieso erst für Dezember geplant. Chelsea will nun wohl im Winter einen neuen Versuch wagen.