Barcelonas Marc-Andre ter Stegen wird mit Lob überschüttet

Sowohl die Presse, als auch die Kollegen waren nach dem Duell mit Juve am Mittwochabend voll des Lobes für den deutschen Schlussmann der Blaugrana.

Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen ist nach seiner Glanzleistung beim 0:0 mit dem FC Barcelona im Champions-League-Spiel bei Juventus Turin mit Lob überschüttet worden.

"Für mich ist ter Stegen im Moment der beste Torwart der Welt. Er spielt auf einem extrem hohen Niveau", sagte Mitspieler Lucas Digne nach der Partie. "Der beste Torwart der Welt", titelte die katalanische Sporttageszeitung Sport. Ter Stegens Parade in der Nachspielzeit gegen Paulo Dybala sei "kaiserlich" gewesen, schrieb das Blatt, Mundo Deportivo nannte sie "wunderbar" und ter Stegen eine "Mauer".

Für Marca, Hausblatt des Barca-Rivalen Real Madrid, war ter Stegens Leistung entscheidend für Barcelonas Achtelfinal-Einzug als Gruppensieger: "Hut ab vor Marc-Andre ter Stegen! Der deutsche Torhüter hat sich definitiv als einer der besten Spieler auf seiner Position etabliert, wenn nicht sogar als der beste." Ter Stegen sei ein Spieler, der Spiele gewinne - "genau wie Leo Messi".

"Erhaben" und "spektakulär"

AS nannte ter Stegens Leistung "erhaben" und "spektakulär". Der 25-Jährige, der in der Nationalmannschaft den verletzten Kapitän Manuel Neuer vertritt, sei "der Anführer der Gruppe" gewesen, gegen Dybala habe er mit "magischer Hand" gerettet. Trainer Ernesto Valverde sagte zu der Szene: "Zum Glück haben wir einen großartigen Torwart."

Turins Torhüterlegende Gianluigi Buffon gratulierte seinem Gegenüber nach Spielende mit einer herzlichen Umarmung. In 17 Saisonspielen in der Königsklasse und der Primera Division hat ter Stegen nur fünf Gegentreffer hinnehmen müssen, zwölf Mal hielt er zu Null.

Ter Stegen hatte bei der Nullnummer gegen Juve, die Barcelona das vorzeitige Weiterkommen in der Königsklasse sicherte, zwei Glanzparaden gezeigt. Der ehemalige Gladbacher entschärfte Großchancen vom Ex-Bayer Douglas Costa und Turins Starstürmer Paulo Dybala.