Barcelona-Präsident Josep Bartomeu: Marco Verratti? "PSG verhandelt nicht"

Verrattis Berater hat die PSG-Verantwortlichen attackiert. Auslöser ist das Interesse des FC Barcelonas, das bei den Franzosen keine Beachtung findet.

Josep Maria Bartomeu, Präsident des FC Barcelona, hat Medienberichte bestätigt, denen zufolge sein Klub bei Marco Verratti von Paris Saint-Germain chancenlos ist. Er setzt auf Geduld.

Wie SPORT vermeldet, hat sich der Klub endgültig gegen Verratti entschieden, nachdem in den Verhandlungen mit PSG kein Fortschritt erzielt werden konnte. Die Franzosen ließen sich wohl auch durch einen Wechselwunsch des Spielers nicht aus dem Konzept bringen.

Dies bestätigt Präsident Bartomeu der Mundo Deportivo teilweise: "Verratti möchte kommen, aber PSG verhandelt nicht mit uns." Er teilte allerdings auch mit: "Der Markt ist bis zum 31. August geöffnet."

PSG soll laut Medienberichten damit planen, den noch bis 2021 laufenden Vertrag mit dem Spieler zu verlängern. Nicht zum ersten Mal bieten die Franzosen Barcelona die Stirn: Auch Thiago Silva und Marquinhos wurden trotz intensivem Werbens nicht freigegeben.

Auch Paulinho und Ceballos vom Zettel

Eine Alternative haben die Katalanen aber wohl schon ausgemacht. Ein Angebot für Paulinho wurde kürzlich offiziell, da dessen Klub Guangzhou Evergrande es offiziell ablehnte. "Paulinho erneuerte erst im Januar 2017 seinen Vertrag und ist ein wichtiger Spieler unseres Teams - für unser Langzeitprojekt", teilten die Chinesen mit.

Die dritte Alternative im Bunde schien lange Dani Ceballos. Der Spieler der U21-Europameisterschaft hat bei Real Betis eine Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro. Allerdings scheint Real Madrid schneller gewesen zu sein, so letzte Medienberichte aus der Hauptstadt.