Barcelona: Doch kein "Super-Vertrag" für Lionel Messi

Spanische Medien meldeten jüngst, dass Messis neuer Vertrag ein Mondgehalt im dreistelligen Bereich beinhalte. Dem ist nicht so.

Es hatte sich lange hingezogen, seit vergangener Woche ist es fix: Lionel Messi hat seinen Vertrag beim FC Barcelona bis 2021 verlängert. Und dieser sollte laut Mundo Deportivo ein unfassbares Salär für den fünfmaligen Weltfußballer beinhalten. Der spanischen Tageszeitung zufolge habe Messi gefordert, rund 70 Prozent mehr verdienen zu wollen, als Dauerkonkurrent Cristiano Ronaldo bei Real Madrid kassiert. Ohne etwaige Bonuszahlungen, so das Blatt weiter, soll der Argentinier in den nächsten vier Jahren ein Bruttogehalt von rund 350 Millionen Euro einstreichen.

Entgegen besagter Meldung hat Goal aus Messis Umfeld erfahren, dass La Pulga "nur" 22 Millionen Euro netto pro Jahr kassiert, was sich recht nah am vorherigen Verdienst bewegen würde. Neben Messis Gehalt wurde zuletzt auch über die Gründe spekuliert, warum der Superstar seinen Klub so lange hinhielt. Dabei hatte sich vor allem das Gerücht gehalten, dass das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien Zweifel bei Messi ausgelöst hätte. Goal weiß: Auch das stimmt nicht.

Messi war im Sommer immer wieder mit Manchester City in Verbindung gebracht worden. Sollten die Skyblues einen erneuten Anlauf wagen, müssten sie nunmehr die festgeschriebene Ablöse von 700 Millionen Euro auf den Tisch legen.