Barcas Not-Transfer fühlt sich verschaukelt

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Barcas Not-Transfer fühlt sich verschaukelt
Barcas Not-Transfer fühlt sich verschaukelt

Emerson Royal hat sich nach seinem unfreiwilligen Abschied vom FC Barcelona zu Wort gemeldet - und das nicht gerade mit positiven Inhalten über seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Der Brasilianer wechselte am Deadline Day überraschend für 25 Millionen Euro in die Premier League zu Titelanwärter Tottenham Hotspur, zuvor war er im selben Transferfenster für elf Millionen weniger von Real Betis nach Katalonien zurückgekehrt - Barca hatte sich beim Transfer nach Sevilla 2019 ein Rückkaufrecht gesichert, von dem der Klub nun Gebrauch machte. (SERVICE: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

„Ich dachte, der Verein wollte, dass ich bleibe. Ich habe am Sonntag als Startspieler gespielt, am nächsten Tag bin ich aufgewacht und in aller Ruhe zum Training gegangen. Dann begann ich zu realisieren, dass viele Dinge herauskamen, dass Tottenham mit Barcelona im Gespräch war, dass der Deal fast abgeschlossen war“, berichtete der 22-Jährige in der spanischen Zeitung Marca.

Laporta macht Emerson falsche Hoffnungen

Hintergrund des vermeintlichen Sinneswandels der Katalanen soll die finanziell angespannte Situation des Klubs sein. So erklärten ihm die Verantwortlichen in einem persönlichen Gespräch, „dass die Lage des Vereins nicht gut sei, dass ich eine schwierige Zeit durchmache und dass es besser für sie sei zu verkaufen.“

Die Entscheidung der Klubbosse respektiert der Rechtsverteidiger, doch er hätte sich einen anderen Umgang mit ihm gewünscht. „Ich fühlte mich durch die Art und Weise, wie es gemacht wurde, verletzt. Sie hätten auch anders sein können. Es gab bessere Möglichkeiten, die Dinge zu regeln“, erklärte der Youngster.

Als Emerson Anfang Juli bei Barca als Neuzugang präsentiert worden war, hatte Präsident Joan Laporta noch verkündet: „Wir hoffen, dass er viele Jahre lang für Barca spielen wird.“

Auch deshalb fühlt sich Emerson nun ein wenig an der Nase herumgeführt. Denn er vermutet laut eigener Aussage, dass die Barca-Verantwortlichen „schon bei meiner Unterschrift die Idee hatten, mich zu verkaufen“.

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