Barcas Gerard Pique blickt zurück: "Pep Guardiola hat mir einfach nicht mehr vertraut"

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FC Barcelona: Gerard Pique nennt letzte Saison unter Pep Guardiola "schlimmste meiner Karriere"

Mit mehr als ehrlichen Worten hat Gerard Pique über seine letzte Saison unter Pep Guardiola gesprochen. Es sei eine "schlimme" Spielzeit gewesen.

Gerard Pique hat eine bewegte Karriere hinter sich. Der Innenverteidiger vom FC Barcelona blickt zurück auf schwere Zeiten und dankt ganz besonders Sir Alex Ferguson sowie Pep Guardiola.

"Er war wie ein zweiter Vater für mich", erinnert sich Pique bei The Players Tribune zurück an die Zeit unter Ferguson bei Manchester United. Pique spielte eine durchwachsene Saison und konnte seine eigenen Erwartungen nicht erfüllen.

Dennoch fragte der FC Barcelona an - und Pique suchte Rat bei Ferguson: "Er sagte mir: 'Gut, sie kennen dich. Sie glauben an dich.'" Pique entschied sich zum Wechsel nach Barcelona und wurde dort zu einem der besten Verteidiger der Welt.

Barca: Pique dankt Guardiola für Lektion

Dafür dankt er auch Pep Guardiola, der ihn lange Zeit in Katalonien trainierte. "Er verlangte, dass jeder Spieler im Kader 24 Stunden seines Tages an Fußball denken würde. An diesem Punkt meines Lebens verstand ich das nicht", erklärt Pique seine schwere Phase im Jahr 2012.

Letztlich habe ihm Guardiola aber die Augen geöffnet: "Pep hat mir ganz einfach nicht mehr vertraut. Als er mich im Ligaspiel gegen Madrid nicht in die Aufstellung berief, hat mich das regelrecht zerquetscht." Dem waren allerdings drei sehr gute Jahre vorausgegangen.

Pique schwärmt von Lionel Messi

Darüber hinaus äußerte sich Pique auch über Lionel Messi. Noch immer fehlen ihm die Worte, um den Argentinier zu beschreiben: "Er ist ein Alien. Nicht von diesem Planeten. Er ist der beste Fußballer, den ich je in meinem Leben gesehen habe."

Pique schwärmt: "Man muss sein Gesicht sehen, wenn er gegen einen Verteidiger um den Ball sprintet. Er hat einen Blick, den ich noch bei keinem anderen Spieler gesehen habe. Das macht ihn so großartig. Er steht nicht auf Spektakel, er will nur immer den Ball haben."