Barca-Boss Bartomeu tritt gegen Neymar nach: "Nicht die Art, wie man es macht"

Mit diesem Kind kann man nur noch Mitleid haben. Um Neymar zu sehen, flog es mit seinen Eltern nach Barcelona - und sah am Ende nicht einmal Messi.

Anfang August war es offiziell: Neymar verlässt den FC Barcelona für 222 Millionen Euro in Richtung Paris Saint-Germain. Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu sieht in dem Abgang auch etwas Positives, trat aber gleichzeitig gegen den 25-jährigen Brasilianer nach.

"Das ist eine Chance für Barcelona, das Top-Trio aufzubrechen und auf das Kollektiv zu setzen", sagte Bartomeu in einem Interview mit der katalanischen Zeitung Sport.  "Wir kommen aus Luis Enriques Projekt und jetzt ist es Ernesto Valverdes. Wir haben das totale Vertrauen in ihn."

In Richtung Neymar und dessen Vater verlor Bartomeu folgende, durchaus kritische Worte: "Die Geschichte hat uns zu sehr abgelenkt. Ich hätte es bevorzugt, wenn sie uns von Anfang an gesagt hätten ‚Wir gehen‘. Dann hätten wir nach einer Verstärkung in einem normalen Markt gesucht. Das war nicht die Art, wie man es macht.“

Als Ersatz für Neymar verpflichtete Barca zuletzt Ousmane Dembele von Borussia Dortmund für insgesamt bis zu 148 Millionen Euro. Der Versuch, auch Philippe Coutinho ins Camp Nou zu lotsen, scheiterte derweil an den Ablöseforderungen des FC Liverpool.