Bankräuber droht Frau am Schalter mit einem Zettel – wegen des Papiers fliegt er auf

Jürgen Klöckner
  • Es ist ein selten dämlicher Bankraub: Ein 55-Jähriger erbeutete im US-Bundesstaat Alabama etwas mehr als 5600 Dollar 
  • Lange war er nicht auf freiem Fuß - die Polizei kam ihm durch einen entscheidenden Fehler schnell auf die Spur
  • Im Video oben seht ihr einen andere Räuber, dessen Überfall auch komplett nach hinten los ging

Vielleicht wäre Gregory Owens mit seinem Bankraub davon gekommen. Aber ein kleiner, entscheidender Fehler brachte die Polizei auf seine Spur.

Rückblick auf einen kuriosen Fall, der sich in Mobile im US-Bundesstaat Alabama abspielte. 

Es ist der 14. September 2017.

Owens betritt mit einer grünen Pistole eine Bank im Westen der Stadt. So steht es einer Mitteilung des US-Justizministeriums über den Fall, über den zuerst der Sender “Fox” berichtete. 

5600 Dollar Beute

Der 55-Jährige geht auf den Schalter zu und gibt der Frau einen Zettel, auf dem steht, dass er Geld verlangt.

Zuerst weigert die sich, doch als Owens seine Pistole auf sie hält, packt sie etwas mehr als 5600 Dollar in einen Sack und überreicht ihm das Geld.

Owens schnappt sich die Beute und flieht. Was er nicht beachtet hatte: Als die Polizei den Zettel untersucht, findet sie dort die Adresse des Bankräubers. 

 

Gregory Owens kurz nach der Verhaftung.

Die Polizei kam Owens schnell auf die Spur

Die Beamten machen sich sofort auf den Weg zu der Adresse. Dort öffnet Owens Mutter die Tür, die den Polizisten freundlicherweise die Handynummer ihres Sohnes gibt.

Über diese ortet die Polizei den 55-Jährigen - und finden ihn in einem Hotelzimmer.

“Dort trug er immer noch die Kleidung, die er auch beim Raubüberfall anhatte”, heißt es in der Mitteilung des Justizministeriums.

Owens gestand die Tat. Ein Richter verurteilte ihn am Donnerstag zu 121 Monaten Haft gefolgt von fünf Jahren Bewährung...

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