Banking-App Outbank landet nach Insolvenzantrag bei Verivox

dpa-AFX

HEIDELBERG/DACHAU (dpa-AFX) - Die Banking-App Outbank wird nach einem Insolvenzverfahren vom Vergleichsportal Verivox übernommen. Outbank erklärte in einem Blogeintrag am Montag, man habe in der Tochter des TV-Konzerns ProSiebenSat.1 einen "idealen Eigentümer für unsere neue Ausrichtung" gefunden. Das Start-up hatte nach schwachem Zuspruch für ein Abo-Modell sein Geschäftsmodell geändert und seit 2016 versucht, Nutzern Sparangebote zu machen. Auf diesem Weg ging dem Unternehmen aus Dachau jedoch die Puste aus und die Firma stellte im September einen Insolvenzantrag.

Outbank betonte, dass die Daten in der App weiterhin direkt auf dem Gerät gespeichert und verschlüsselt werden. Nur die Nutzer hätten Zugriff darauf. "Sie werden auch nicht an dritte Parteien weitergegeben, auch nicht an Verivox. Daran ändert sich nichts!", hieß es in dem Blogeintrag. Die App bleibe kostenlos. Gemeinsam mit Verivox wolle man den Nutzern helfen, mit günstigeren Tarifen Geld zu sparen.

Verivox (Heidelberg) lässt seine Kunden die Tarife für Strom, Gas, Telekommunikation und andere Bereiche vergleichen und vermittelt Verträge, die in der Regel mit Provisionen vergütet werden. Outbank hatte zuletzt seinen Anwendern ebenfalls angeboten, für fortlaufende Zahlungen für Strom, Versicherungen oder andere Dienstleistungen eine günstigere Alternative zu finden.