Bankenverband: Aufschwung nach Corona braucht gezielte Unterstützung

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem coronabedingten Absturz der deutschen Konjunktur braucht es nach Ansicht des Bankenverbandes BdB gezielte wirtschaftspolitische Impulse für 2021. "Die staatlichen Programme für Unternehmen waren und sind als Akuthilfe wichtig. Doch jetzt kommt es darauf an, die richtigen wirtschaftspolitischen Impulse zu setzen, um die gesunden Unternehmen für die Zukunft zu stärken", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Christian Ossig, am Montag.

Um den Aufschwung nach der Pandemie zu unterstützen, fordert der Verband unter anderem, den steuerlichen Verlustrücktrag für Firmen auszubauen. Unternehmen könnten dann Verluste aus dem Corona-Jahr in die nächsten Jahren steuerlich geltend machen, wenn die Geschäfte wieder besser laufen. Eine großzügigere Gestaltung des Verlustvortrags würde Unternehmen entlasten, die nun "Luft zum Investieren" bräuchten, erklärte der BdB.

Zudem müssen aus Sicht des Verbandes die Investitionen in Forschung und Entwicklung hochgefahren werden: "Hier brauchen wir eine steuerliche Förderung und vorteilhafte Finanzierungsbedingungen." Staatliche Mittel sollten gezielter eingesetzt werden, bekräftigte Ossig: "Der Aufbruch aus der Krise sollte mit dem so notwendigen Umbau der Wirtschaft verbunden werden. Die Hilfen müssen dabei gezielt Investitionen in Zukunftstechnologien in den Feldern Nachhaltigkeit und Digitalisierung unterstützen."