Ballack: BVB nicht auf Augenhöhe mit den Bayern

Der ehemalige DFB-Kapitän Michael Ballack sieht Herausforderer Borussia Dortmund nicht auf einem Niveau mit Fußballmeister Bayern München. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Ich wäre vorsichtig damit, Dortmund trotz ihrer guten Neuverpflichtungen auf Augenhöhe mit Bayern zu sehen. Das sind sie nicht“, sagte der Vize-Weltmeister von 2002 in einem DAZN-Interview.

Ballack weiter: „Alleine, weil sie das vom Anspruchsdenken her nicht mitbringen. Aufgrund der letzten Jahre ist es für Bayern München Normalität, Meister zu werden.“ Der FC Bayern sei für ihn erneut „großer Favorit“, betonte der 45-Jährige.

Dass Weltfußballer Robert Lewandowski die Bayern trotz bestehenden Vertrages in Richtung FC Barcelona verlassen habe, war für den einstigen „Capitano“ keine Überraschung: „Der FC Bayern ist nicht der Nabel der Welt, es gibt auch andere Topvereine in Europa. Und gerade wenn ich so lange so erfolgreich mit einem Verein zusammengearbeitet habe, warum nicht?“

Er glaube, dass der FC Bayern hier alles richtig gemacht habe, als der Klub Lewandowski ziehen ließ und noch 45 Millionen Euro Ablöse plus bis zu fünf Millionen Euro Boni kassierte. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Der neue DAZN-Experte sieht die Bundesliga leistungsmäßig hinter der englischen Premier League und LaLiga aus Spanien. „Veränderungen müssen Sinn machen und sollten am besten eine Förderung der Attraktivität mitbringen. Alles rund um die 50+1-Regel ist sicherlich das größte Thema, das eine Konkurrenzfähigkeit wiederherstellen oder uns näher an andere Ligen heranbringen könnte“, äußerte der langjährige Chelsea-Profi.

Man bräuchte eine große Zustimmung aus der Liga, von den Fans. Ballack: "Und dann sind wir bei Regeländerungen wie Play-offs, um die Spannung für die Fans hochzuhalten, damit der Fußball nicht zu ausrechenbar wird. Nichts ist langweiliger als berechenbarer Erfolg."

Alles zur Bundesliga auf SPORT1:




Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.