Bain will Stada womöglich länger behalten - in jüngerem Fonds

Jan-Henrik Foerster und Eyk Henning
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Bain Capital überlegt, bei Stada Arzneimittel AG länger investiert zu bleiben. Stada ist einer der Top-Kandidaten für einen Börsengang, aber Bain will sich womöglich mehr Zeit nehmen, das Unternehmen weiterzuentwickeln, so mit der Überlegung vertraute Personen.

Bain könnte seinen 50%-Anteil an Stada an einen jüngeren Bain-Fonds verkaufen, so die Personen, die nicht genannt werden wollten, da die Überlegungen nicht öffentlich sind. Dabei könnte Stada mit mehr als 10 Milliarden Euro bewertet werden, so die Personen.

Bain hält seinen Stada-Anteil derzeit im Bain Capital Europe Fund IV, geht aus Bloomberg-Daten hervor. Ein Rollen in einen jüngeren Fonds wäre eine Alternative zu einem Börsengang oder einem Verkauf. Dadurch könnte Bain das Geschäft weiter behalten und dennoch den Anlegern in den Fonds Geld zurückzahlen.

Bain ist diesen Weg bislang noch nicht gegangen. Die Entscheidung dürfte außerdem zusammen mit Miteigentümer Cinven getroffen werden. Sprecher von Stada, Bain und Cinven wollten die Überlegung nicht kommentieren.

Überschrift des Artikels im Original:Bain Weighs Extending Investment in $12 Billion Drugmaker Stada

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