Bahnbrechendes Urteil: Online-Shopping wird bald günstiger

Stefanie Kemmner
Banking Computer online

Online-Shopping auf Amazon, Zalando und Co. gehört für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Es ist bequem, geht schnell und man spart sich den lästigen Weg in die Innenstadt.

Das einzig Ärgerliche daran ist nur, wenn man für bestimmte Zahlungsarten noch einmal extra hohe Gebühren zahlen muss. 

Zwar gibt es bereits seit dem Jahr 2014 die gesetzliche Regelung, dass ein Online-Händler eine „gängige und zumutbare unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit“ anbieten muss — welche das sein kann, wird jedoch nicht vorgeschrieben. Das wird sich durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs (Aktenzeichen KZR 39/16) bald ändern.

Sofortüberweisung ist „unzumutbar“

Zum Hintergrund: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hatte geklagt, weil das Reiseportal start.de, das zur Deutsche-Bahn-Tochter DB Vertrieb gehört, nur die Sofortüberweisung durch die Sofort AG als kostenloses Zahlungsmittel anbot. Wie die „Welt“ berichtet, hatte das Portal für einen Flug im Wert von 120 Euro bei Kreditkartenzahlung zusätzliche Gebühren von rund 13 Euro verlangt.

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