Am Baggerfeld: Politiker plädieren für Laternen – Stadt Köln sieht keinen Bedarf

Bezirksvertreter wollen eine Beleuchtung an der Straße am Escher See.

Ein Teil der Straße Am Baggerfeld, zwischen Donatus- und Frohnhofstraße gelegen, führt am Escher See vorbei und ist mehrere hundert Meter lang.

Gerade in der Winterzeit ist die Straße, die auch von Schulkindern genutzt wird, dunkel – weshalb die Chorweiler Bezirksvertreter sich für den Rad- und Fußweg eine Beleuchtung wünschen. Das erhöhe die Sicherheit. Doch die Stadt weigert sich – und die Diskussion zieht sich nun schon über mehrere Sitzungen hin.

Die Stadt Köln sieht keinen Bedarf

Bereits im vergangenen Jahr hatte die SPD-Fraktion eine Anfrage gestellt, ob die Stadt auf der Strecke eine Beleuchtung installieren könne. In der Sitzung im Mai gab es eine Antwort der Stadt. Zum einen falle die Straße in den Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebs Straßen NRW. „Aus vorangegangener Erfahrung beleuchten sie grundsätzlich nicht diese Streckenabschnitte und verweisen an die zuständigen Kommunen“, so die Antwort.

Und die zuständige Kommune, die Stadt Köln also, sieht keinen Bedarf. „So wie Park- und Grünanlagen grundsätzlich nicht mit Beleuchtungsanlagen ausgestattet werden, verhält es sich auch mit anbaufreien Straßen“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme – Straßen also, an denen keine Gebäude stehen. Vor allem, wenn sie ohnehin nicht der Stadt gehören und die Kosten „unverhältnismäßig“ hoch sind. 35 Masten wären nötig, sagt die Stadt; die Kosten würden sich auf rund 153.000 Euro belaufen.

Auftrag der Bezirksvertreter an die Verwaltung

Das Stadtteilparlament wollte dies nicht hinnehmen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Inan Gökpinar hielt die genannte Anzahl an Leuchten und damit auch die Kosten für völlig überzogen. Daher luden die Bezirksvertreter für ihre jüngste Sitzung einen Vertreter des Energieunternehmens Rhein-Energie „hinsichtlich der weiteren Unterrichtung der Bezirksvertretung zur Berechnung der Anzahl an Straßenleuchten“ ein, wie es etwas umständlich hieß. Doch auch da gab es keine Lösung.

Nun soll es in der Sitzung am 6. Juli einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, den Grünen und der Linken zum Thema geben. Damit beauftragen die Bezirksvertreter die Verwaltung, eine Straßenbeleuchtung Am Baggerfeld einzurichten, die auch den Fuß- und Radweg ausleuchtet. Ob es dann klappt, bleibt abzuwarten....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta