Baerbock: Engere Wirtschaftsbeziehung mit Südkorea, Japan und Taiwan

BERLIN (dpa-AFX) - Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) plädiert für engere wirtschaftliche Beziehungen mit Südkorea, Taiwan und Japan. "Eine engere Wirtschaftsbeziehung gerade mit diesen Ländern zu schließen, würde aus meiner Sicht auch unsere eigenen Abhängigkeiten reduzieren", sagte Baerbock am Dienstag in einem Interview mit dem Portal "The Pioneer" in Berlin.

Mit Blick auf China kritisierte Baerbock nicht nur die dortige menschenrechtliche Lage, sondern auch den Umgang mit einigen deutschen Unternehmen. In China produzieren zu können, bedeute für einige Firmen unter anderem, ihre Geschäftsgeheimnisse offenzulegen. "Wir haben sehr stark die ganzen Produktionen in China unterstützt, aber wir haben Südkorea, wir haben zum Beispiel auch Taiwan, aber wir haben auch Japan", sagte Baerbock.

Wenn Deutschland seine eigene Souveränität stärken wolle, müsse man nicht nur die Produktion in Europa fördern, sondern auch andere Länder im asiatischen Raum in den Blick nehmen. Alles nur in Europa zu produzieren, sei in einer globalisierten Welt nun einmal nicht möglich, so Baerbock.

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