Baerbock und Asselborn erwarten keine Grenzschließungen wegen Omikron

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BERLIN (dpa-AFX) - Außenministerin Annalena Baerbock und ihr luxemburgischer Amtskollege Jean Asselborn erwarten trotz der aktuellen Corona-Welle keine erneuten Grenzschließungen in der Europäischen Union (EU). Man arbeite in Deutschland mit Hochdruck daran, "die jetzige Situation so unter Kontrolle zu bringen, dass wir nicht nur alle ein friedliches und gesundes Weihnachtsfest haben, sondern auch alle gemeinsam als Europäerinnen und Europäer diese Weihnachten zum Teil mit Familien, mit Freunden grenzüberschreitend feiern können", sagte Baerbock am Mittwoch nach einem Treffen mit Asselborn in Berlin.

In der Pandemie habe man gesehen, dass man gerade im Gesundheitsbereich und bei der Infrastruktur besser werden könne, sagte die Grünen-Politikerin. Corona habe aber auch gezeigt, wie wichtig es für die Bürgerinnen und Bürger sei, "dass wir die Grundlage dafür schaffen, auch in Krisenzeiten ihr Leben als Europäerinnen und Europäer so zu gewährleisten". Baerbock erwähnte in diesem Zusammenhang Dokumente, die in allen Ländern anerkannt würden, wie ein gemeinsames Impfzertifikat, "was deutlich macht, dass wir ein gemeinsames Europa sind".

Asselborn sagte, Bilder wie am 18. März 2020, als Deutschland wegen Corona seine EU-Binnengrenzen geschlossen hatte, werde er nie vergessen. Zugleich betonte er: "Diese Lektion haben wir gelernt." 30 Prozent der Bürger Europas lebten in Grenzgebieten. Asselborn rief die Menschen in Europa auf, sich ein drittes Mal gegen Corona impfen zu lassen. Dies solle dann "ein Freifahrtschein sein und bleiben, dass man in Europa reisen könne. "Das, glaube ich, muss das Ziel sein. Wenn wir das nicht tun, dann nehmen wir ja auch die Motivation weg bei denen, die sich nicht impfen lassen wollen."

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