„Back to MAC“: Dieses Konzept wünschen wir uns von mehr Firmen

Hannah Sommer
Freie Autorin für Yahoo Style

Stammkunden von MAC Cosmetics schwören auf „Back to MAC“. Das Prinzip dahinter ist einfach: Wer fleißig einkauft und die leeren Produkte sammelt, spart beim nächsten Einkauf. Und auch bei & Other Stories und H&M gibt es Anreize zum Recycling.


Beim Kosmetikkonzern MAC Cosmetics wird Recycling belohnt: Für sechs Produkte, die leer zurückgegeben werden, gibt es einen Lidschatten in der Farbe der Wahl umsonst. Der exklusive Service ist ein Bonus für treue Kunden, die im Besitz der MAC-Kundenkarte oder anderer ausgewählter Partner-Kundenkarten sind.

Ob ein Produkt von MAC Cosmetics im Rahmen der Recycling-Initiative wiederverwertbar ist, lässt sich am „Back to MAC“-Logo auf der Packung erkennen. Produkte wie Lippenstifthülsen und leere Puderdosen können auf diese Weise in jedem MAC-Shop und an jedem MAC-Counter abgegeben werden. Die Geschenke wiederum können von Land zu Land unterschiedlich sein und wechseln auch hin und wieder: In Deutschland ist es derzeit Lidschatten, in der Vergangenheit winkten auch schon Gratis-Lippenstifte.

(Bild: Getty Images)

Auch die Marke & Other Stories macht mit beim Recycling. Wer hier leere Behältnisse zurückbringt, bekommt einen Gutschein über 10 % Rabatt für den nächsten Einkauf. Der Gutschein ist drei Monate lang gültig.

Kleidung recyceln – so geht’s

Kleidung kann bei & Other Stories ebenfalls abgegeben werden. Dafür gibt es ebenfalls einen Gutschein über 10 % Rabatt für den nächsten Einkauf. Der Konzern sortiert die zurückgebrachten Textilien und teilt sie in Second-Hand-Mode oder verwertbare Textilien ein, aus denen entweder neue Kleider oder andere Textilien gewonnen werden.

Ebenso sammelt H&M Altkleider. Seit dem Start der Initiative „Recycle your Clothes“ hat der Konzern mehr als 55.000 Tonnen an Kleidung gesammelt, die entweder als Second-Hand-Mode weiterverwertet, in neue Textilien verwandelt oder geschreddert und als Textilfasern neuen Zwecken zugeführt werden. H&M akzeptiert Mode jeglicher Herkunft – also auch Kleidung, die nicht bei H&M gekauft wurde – dafür gibt es aber auch abseits des guten Gewissens keine Vorteile für Kunden.

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