Bürki schimpft über BVB-Fans - und kriegt Einlauf von Zorc

Roman Bürki sah beim Treffer von Nils Petersen nicht besonders glücklich aus

Torhüter Roman Bürki hat Teile der Fans des Bundesligisten Borussia Dortmund scharf kritisiert.

"Die Ost- und Westtribüne, da kommen die Leute ins Stadion, um ihre eigene Mannschaft auszupfeifen. Die sollen lieber zu Hause bleiben", sagte der Schweizer bei Sky nach dem 2:2 (1:1) gegen den SC Freiburg. 

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Von diesen Tribünen "hört man keine Unterstützung", klagte Bürki. "Das sind Leute, die keine Ahnung von Fußball haben. Die haben wohl nichts Besseres zu tun." Der BVB hatte sich für seine schwache Leistung Pfiffe gefallen lassen müssen. Die große Stehtribüne ist in Dortmund auf der Südseite.  

Bürkis kritische Worte kamen bei der Führungsetage der Borussia allerdings gar nicht gut an. "Die Aussage ist unangemessen und inhaltlich falsch. Ich empfehle den Spielern, die 90 Minuten nochmal am Stück anzusehen, da müssen sie aufpassen, dass sie nicht selbst pfeifen", sagte der sichtlich angefressener Michael Zorc.


Außerdem bemerkte der Sportdirektor, dass er die Pfiffe als nicht so schlimm empfand. "Da habe ich in diesem Stadion als Spieler schon Schlimmeres erlebt."

Der abwanderungswillige Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang hatte sich schon während des Spiels Pfiffe anhören müssen, die Fans rollten zudem schon vor Anpfiff ein an den Gabuner gerichtetes Banner aus.