Bühne frei für die Virtual Currency Girls

Japan ist besonders scharf auf virtuelle Währungen - und hat nun eine Gruppe musikalischer Botschafterinnen für Bitcoin & Co. Seit dem neuen Jahr gibt es in dem ostasiatischen Land eine neue Idol-Band namens Virtual Currency Girls

Japan ist besonders scharf auf virtuelle Währungen - und hat nun eine Gruppe musikalischer Botschafterinnen für Bitcoin & Co. Seit dem neuen Jahr gibt es in dem ostasiatischen Land eine neue Idol-Band namens Virtual Currency Girls, in der jede der acht Künstlerinnen eine eigene Kryptowährung verkörpert. Die jungen Frauen treten unter anderem in den Charakteren Bitcoin, Ripple und Ethereum auf.

Das erste Konzert der Virtual Currency Girls ist für diesen Freitag in Tokio geplant, wie die Agentur der Band mitteilte. Tickets und Fanartikel der Band können selbstverständlich nur in virtueller Währung erstanden werden. Gekleidet sind die Frauen im typischen Stil der japanischen Idol-Bands - kurze Röcke, Kniestrümpfe und in diesem Fall bunte Masken mit dem Symbol einer bestimmten Kryptowährung.

Den Virtual Currency Girls geht es mit ihren Auftritten vor allem darum, Wissen über virtuelle Währungen unter die Leute zu bringen. Die Band wolle die Idee verbreiten, "dass virtuelle Währungen nicht einfach ein Mittel zur Spekulation sind, sondern eine wunderbare Technologie, die unsere Zukunft prägen wird", erklärte Frontfrau Rara Naruse. In ihren Songs warnen sie aber auch vor betrügerischen Anbietern und mahnen zu Sicherheitsvorkehrungen im Internet.

Die Gruppe trifft in dem Land auf eine Bitcoin-verrückte Gesellschaft, die virtuelle Währung hat als Zahlungsmittel in Japan einen hohen Stellenwert. Fast ein Drittel aller globalen Bitcoin-Transaktionen im Dezember wurde in der japanischen Yen-Währung abgewickelt.