CHL-Kracher: Grizzlys Wolfsburg LIVE bei SPORT1

Es geht wieder los: Die Champions Hockey League liefert wieder Eishockey der Extraklasse. 

Im größten Wettbewerb des europäischen Klub-Eishockey wird ab dem 24. August um den Titel gekämpft. Doch bei der vierten Austragung der Eishockey-Königsklasse ist diesmal vieles neu. Von der Qualifikation über den Modus bis zum Preisgeld wurde das internationale Turnier ordentlich umgestaltet.

Nach dem furiosen Auftaktsieg der Adler Mannheim gegen HV71 Jönköping legten die Wolfsburg Grizzlys und der EHC Red Bull München direkt nach. Die Grizzlys bezwangen den slowakischen Champion HC Banska Bystrica mit 4:3, München siegte gegen den polnischen Meister Comarch Cracovia zu tun deutlich mit 6:2.

Am Sonntag musste Wolfsburg allerdings eine bittere 1:7-Pleite gegen Tappara Tampere hinnehmen. Auch die Adler kassierten beim 0:3 gegen Ocelari Trinec eine Niederlage, während München auch IFK Helsinki mit 4:1 schlug.


Am Donnerstag rächten sich die Adler für die Pleite am Sonntag und setzten sich zu Hause deutlich mit 6:2 gegen Trinec durch. Und auch die Grizzlys konnten sich den Frust von der Seele schießen, siegten am Freitag in einem umkämpften Spiel mit 1:0 auswärts gegen Bystrica.

Der EHC Red Bull holte sich derweil den dritten Sieg im dritten Spiel gegen Comarch Cracovia. 2:1 hieß es am Ende.

Am Sonntag können die Wölfe dann Rache üben für die 1:7-Pleite. Sie spielen auswärts erneut gegen Tappara Tampere (ab 17:40 Uhr im LIVESTREAM), während Red Bull sich mit IFK Helsinki misst (ab 15:55 Uhr im TV auf SPORT1).

Die neue Champions Hockey League will so noch mehr Fans anlocken und verspricht Eishockey der Spitzenklasse. SPORT1 begleitet auch in der Saison 2017/18 wieder etliche Spiele LIVE im TV und liefert schon vorher die wichtigsten Informationen:

Die deutschen Teams

Spitzenklubs aus ganz Europa messen sich im Kampf um den Titel der CHL. Aus der Deutschen Eishockey-Liga sind drei Teams vertreten: Die Adler Mannheim, die Grizzlys Wolfsburg und der Meister EHC Red Bull München. 


Die Gruppenphase

Die Vorrunde wird vom 24. August bis zum 11. Oktober ausgespielt. Anders als in den Vorjahren werden die Teams in dieser Saison auf acht Vierergruppen aufgeteilt. Jede Mannschaft trifft in einem Hin- und Rückspiel auf die jeweils anderen Teilnehmer. Die beiden ersten Teams qualifizieren sich für die nächste Runde. 

Und auch das ist brandneu: Nur noch 32 Teams kämpfen um Europas Thron.  Zuletzt hatten noch 48 Mannschaften an der CHL teil genommen, in der Vorrunde fanden sich je drei Teams in einer Gruppe wieder. 

Die K.O.-Phase

Nicht nur die Vorrunde wurde überholt, auch danach geht es in einem neuen Modus weiter. Der Wettbewerb wird analog zur Fußball-Champions-League ausgetragen. Ab dem Achtelfinale wird im K.-o.-Modus gespielt, auch hier findet je ein Hin- und ein Rückspiel statt. Lediglich das Finale wird in einer einzigen Partie entschieden. 

Die Qualifikation

Erstmals seit der Einführung der CHL konnten sich die Teams nur noch über sportliche Kriterien qualifizieren.

Das Ticket für die anstehende Saison haben sich der CHL-Titelverteidiger, der IIHF Continental-Cup-Sieger, 13 nationale Meister, zwei Regular-Season-Gewinner, fünf Zweite der Regular Season, fünf Playoff-Finalisten und fünf Playoff-Halbfinalisten gesichert.

Ausschlaggebend für die Verteilung der Plätze ist ein neues Ligen-Ranking, Deutschland belegt derzeit den fünften Platz. Mit Erfolgen in der Champions Hockey League können sich die Nationen mehr Startplätze für künftige Spielzeiten sichern. 

So soll nicht nur der Qualifikations-Modus transparenter gemacht werden. Weil auch das Abschneiden in der Hauptrunde entscheidend sein kann, wird der Wettbewerb in den nationalen Ligen zusätzlich angeheizt. 

Die Favoriten

Bisher kamen die Sieger stets aus Schweden. Lulea HF (2015) und Frölunda Gothenburg (2016, 2017) sicherten sich den Titel.

Ein Team, dass die Dominanz der Schweden durchbrechen könnte, ist HC Davos. Das Team aus der Schweiz überraschte im letzten Jahr als Halbfinalist und kann an einem guten Tag mit fast allen Gegnern mithalten. Ähnliches gilt für den SC Bern, der es zuletzt bis ins Viertelfinale schaffte. 

Ein Auge sollte man auch auf TPS Turku haben, der finnische Verein konnte in den letzten Jahren in der CHL stets überzeugen. Aus deutscher Sicht dürfte man wohl am ehesten den Meister aus München zum erweiterten Favoritenkreis zählen.

Allerdings hat Red Bull die schwerere Vorrundengruppe im Vergleich zu den anderen deutschen Teams.


Absoluter Top-Favorit bleibt aber der Titelverteidiger aus Göteborg. In allen drei bisherigen Endspielen waren die Schweden vertreten, zwei Mal waren sie siegreich. 

Das Preisgeld

Insgesamt werden in der anstehenden Saison 1,5 Millionen Euro an die Teams ausgeschüttet, 300.000 gehen an den Sieger. Bis zur Saison 2022/23 soll die Gesamtsumme auf 3,5 Millionen Euro angehoben werden (720.000 für den Sieger). 

Die LIVE-Spiele bei SPORT1

Allein in der Gruppenphase zeigt SPORT1 15 Spiele mit deutscher Beteiligung LIVE im TV. Alle Infos zum Spielplan und die Tabellen finden Sie hier.