Das Börsenjahr im Griff

DER AKTIONÄR
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Das Börsenjahr im Griff

Das smartDepot kombiniert zwei effiziente Aktien-Strategien mit einer intelligenten ETF-Strategie. Letztere beruht auf zwei nicht unbekannten – aber leider kaum gehandelten – Börsengesetzen und wird heute ausführlich vorgestellt.

Keine Strategie funktioniert an der Börse zu allen Zeiten. Manche funktionieren sogar nur selten, liefern dann aber so hohe Überrenditen ab, dass sich auch insgesamt eine Outperformance zum Gesamtmarkt erzielen lässt. Eine Möglichkeit, diesem Problem des „nicht stetigen Erfolgs“ von systematischen Strategien zu begegnen, ist ein „Multi-Strategie“-Ansatz: Hierbei werden in einem ersten Schritt zunächst ganz verschiedene (aber auf lange Sicht jeweils nachweislich erfolgreiche!) Börsenstrategien gesucht – und diese dann in einem zweiten Schritt kombiniert. Diesem Prinzip folgt auch das smartDepot. Während die Aktien-Strategien des smartDepots Methoden nutzen, um die besten Einzelwerte am Markt zu identifizieren, hebt die ETF-Strategie auf andere systematische Erfolgskomponenten des Aktienmarkts ab. Mit ihrer Hilfe werden die Saisonalität und ein systematischer Big-/Small-Cap-Effekt der Börsen genutzt – und halten dann auf einfache Weise Einzug in die Gesamtstrategie. Das Beste hieran: Beide lassen sich sehr bequem umsetzen und weisen eine für Börsenverhältnisse hohe Verlässlichkeit auf.

Von Temperaturen und Größen

Wenn es gen Jahresende kälter wird und die Tage kürzer, kommen die Börsen erst so richtig in Schwung. Seit Aufzeichnung der Börsenkurse ist dieses Phänomen messbar und das längst nicht nur hierzulande. In einer Studie aus dem Jahr 1998 konnte der neuseeländische Finanzprofessor Ben Jacobsen für 36 von 37 untersuchten Ländern Renditevorteile in den Wintermonaten an den jeweiligen Heimatbörsen nachweisen. Und auch nachdem er seine Ergebnisse veröffentlicht hatte, bleibt dieses Börsenphänomen beständig. Daher ist Jacobsen auch nicht erst seit gestern von dieser Strategie überzeugt – und legt selbst sein Geld seit Jahren nach dem Sell-in-Summer-Konzept an. Kritiker wenden zwar ein, dass niemand wisse, ob die Kurse auch künftig im Sommer fallen. Den Wissenschaftler lässt das allerdings kalt: „Ich investiere seit Anfang der 1990er nach saisonalen Mustern. Damals wusste ich auch nicht, ob die Regeln weiter gelten.“ Mittlerweile weithin bekannt ist dagegen: Aufwärts geht es allen voran im November und Dezember – Stichwort: Jahresendrallye.

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Wenn die Kleinen die Großen schlagen

Doch welche Art von Aktien sollten Anleger in diesen „guten“ Börsenmonaten nun kaufen?

Hier hilft die Statistik: Zum Jahresbeginn hängen Small Caps nämlich die großen Standardwerte in der Kursentwicklung ab – und das mit einer erstaunlichen Regelmäßigkeit. Untersuchungen ergaben, dass seit 1987 die fünf Prozent der kleinsten US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung die fünf Prozent der größten Unternehmen im Januar überflügelt haben – und zwar jedes Jahr. Auch in den Monaten Februar bis Mai entwickeln sich die Kurse der kleinen Unternehmen tendenziell besser.

Simple Strategie – große Wirkung

Doch was wäre nun unter dem Strich herausgekommen, wenn man diese Strategie in den letzten Jahrzehnten angewandt hätte? Sehr viel. Aus 20.000 Euro Anlagesumme im Jahr 1995 wären beispielsweise mittlerweile über eine Million Euro geworden. Eine durchschnittliche Rendite von rund 21 Prozent ist das Ergebnis – der DAX hat im selben Zeitraum „nur“ knapp acht Prozent im Jahr zugelegt.

Das smartDepot hilft

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Erfolgsstrategie auch in der Zukunft bewährt, ist groß. Mit dem smartDepot haben Anleger die saisonale Strategie automatisch in ihr Handelssystem integriert. Sie dient damit auch der Diversifikation und dem Sommerschutz des Depots. Über die Online-Plattform lässt sie sich zudem ohne großen Aufwand umsetzen.

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