AZ-Sanierungs-Check - So steht es um Münchens Kliniken

Florian Zick

Es ist still geworden um die Kliniksanierung. Seit vergangenem Herbst hat man nichts mehr gehört vom großen Umbau der vier Standorte. Angeblich, weil alles so gut läuft. Die AZ macht den Sanierungs-Check.

München - Die Umbauten der vier Münchner Klinikstandorte verlangen einen straffen Zeitplan. Wo es gut läuft und wo größere Probleme auftreten können:

In Schwabing wird bereits gebaggert

Das Schwabinger Krankenhaus ist laut Baustellen-Fahrplan der erste Klinik-Standort, an dem die Bagger anrücken. Und tatsächlich: Für die neue Kinderklinik wird bereits die Baugrube ausgehoben. Kürzlich wurde die angrenzende Kinderonkologie in ein anderes Gebäude verlagert. Baustaub und geschwächte Kinderlungen vertragen sich schließlich nicht so gut. "Das hat aber reibungslos geklappt", sagt Klinik-Chef Axel Fischer.

In Schwabing läuft die Sanierung damit bis jetzt nahezu nach Zeitplan. In fünf Jahren sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Dann wird es darum gehen, wie das übrige Klinik-Gelände genutzt wird. In Schwabing wurde schließlich ein Schrumpfungs-Prozess eingeleitet. Nur gut ein Drittel der Betten bleibt erhalten.

Sorgenkind Bogenhausen

Das Klinikum in Bogenhausen macht den Sanierern bislang am meisten Sorgen. Für knapp 400 Millionen Euro soll der Standort erweitert werden. So sollen hier zum Beispiel eine Gefäßchirurgie und eine Alterstraumatologie angesiedelt werden. Der Spatenstich für den Anbau ist nun für Ende 2018 vorgesehen. Doch eigentlich hätte es schon viel früher losgehen sollen.
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