AZ-Kritik - Zucchero auf dem Tollwood: Und dann kommt Pavarotti...

Lukas Schauer

Auf seiner "Black Cat World Tour" macht Zucchero in der Musik-Arena Halt. Im Gepäck hat er sein neues Album, jede Menge alte Kracher - und ein Leinwand-Duett mit Luciano Pavarotti. Das Publikum schmilzt dahin.

München - Ganz unitalienisch pünktlich betritt Adelmo Fornaciari, zu dem die ganze Welt nur Zucchero sagt, am Dienstagabend in der schwül-warmen Musik-Arena die Bühne. Stellt sich behütet wie immer ans Mikrofon - und schon nach drei Takten des Openers "Partigiano reggiano" ist er wieder da, dieser Schmelz, später auch dieses gewollt reibeisenhafte in der Stimme, diese "grande emozione".

Zucchero begeistert auch nach mehr als 30 Jahren sein (erstaunlich heterogenes) Publikum. Und zwar ganz egal ob mit neuen Songs des aktuellen Albums oder natürlich mit all den Krachern seiner Karriere, sei es das obligatorische "Baila", "Diavolo in me" oder das schnulzige "Diamante" - auch diese x-mal gehörten Lieder klingen auf dem Tollwood frisch und unverbraucht.
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