Avignon: Verletzte nach Schüssen vor Moschee

Nach den Schüssen vor einer Moschee in der südfranzösischen Stadt Avignon hat die Staatsanwaltschaft einen terroristischen Hintergrund der Tat ausgeschlossen. Ein städtischer Mitarbeiter vermutete eine Auseinandersetzung zwischen Jugendbanden.

Am späten Sonntagabend waren mehrere maskierte Männer aus einem Auto ausgestiegen und hatten um sich geschossen. Acht Menschen wurden verletzt, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Zwei Verletzte mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Ein Opfer wurde laut Medienberichten von einem Querschläger in einer 50 Meter vom Tatort entfernten Wohnung getroffen. Die Täter flüchteten unerkannt. Sie sollen nicht gezielt Besucher der Moschee angegriffen haben. Der Hintergrund der Bluttat ist noch unklar.