Autofahrer von Gewalttat bei Toulouse bleibt in Gewahrsam

Der Autofahrer, der am Freitagabend im Südwesten Frankreichs in eine Gruppe von Fußgängern gerast ist, bleibt vorerst in Gewahrsam. Das verlautete am Samstag von der Staatsanwaltschaft. Am Sonntag soll demnach Anklage wegen wegen versuchten Mordes erhoben werden

Der Autofahrer, der am Freitagabend im Südwesten Frankreichs in eine Gruppe von Fußgängern gerast ist, bleibt vorerst in Gewahrsam. Das verlautete am Samstag von der Staatsanwaltschaft. Am Sonntag soll demnach Anklage wegen wegen versuchten Mordes erhoben werden.

"Er wollte Menschen umfahren", sagte der Staatsanwalt von Toulouse, Pierre-Yves Couilleau, der Nachrichtenagentur AFP. Er wiederholte damit Äußerungen, die der Autofahrer kurz nach seiner Festnahme gemacht hatte. Demnach plante der Fahrer die Tat einen Monat lang.

Der Mann, der in der Vergangenheit unter schweren psychischen Problemen gelitten haben soll und mehrfach vorbestraft war, war am Freitag in einem Vorort von Toulouse in die Fußgänger gerast und hatte drei chinesische Austauschstudenten verletzt.

Couilleau zufolge befanden sich am Samstag noch zwei von ihnen im Krankenhaus. Ihr Zustand sei aber "nicht besorgniserregend". Eine dritte chinesische Studentin sowie eine französische Studentin, welche die Tat mitangesehen und einen Schock erlitten hatte, wurden den Angaben zufolge bereits am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen.