Autobahnpolizei rettet Teddybär

Selten im Fokus der Autobahnpolizei: der Teddybär (Bild: ddp Images)

Der sechsjährige Fynn de Vries konnte in der Nacht zu Dienstag im Landkreis Aurich (Nordfriesland) nicht einschlafen: sein heißgeliebter Teddybär fehlte nämlich. „Panik in den Gesichtern meiner Frau und mir!“, beschrieb Papa Kilian die Situation später gegenüber der „Bild“. Kein Wunder – denn seitdem Fynn der Teddy im Alter von zwei Jahren geschenkt wurde, war sein Freund stets ein treuer Begleiter.

Und so begann die Suchaktion: zunächst im eigenen Haus, dann wurden auch die Freunde in in Zwickau kontaktiert, bei denen Familie de Vries Silvester feierte – alles erfolglos. Mitten in der Nacht kam den Eltern dann die Idee, dass das Kuscheltier bei einem kurzen Halt an der Raststätte Goldbach bei Langwedel (Niedersachsen) aus dem Auto gefallen sein könnte. „Ich war schon drauf und dran, mich weder ins Auto zu setzen und die 180 Kilometer dorthin zu rasen und alles abzuscannen“ so Papa Kilian. Doch dann fiel ihm ein, dass er gegenüber eine Dienststelle der Autobahnpolizei erspäht hatte, die er daraufhin kontaktierte. Die Polizisten, ganz Freund und Helfer, machten mit, fanden den Teddybären, sicherten das „Beweismittel“ und schickten Fynns Vater ein Foto. Dies sei vom Einsatzaufkommen her machbar gewesen.

Als Fynn im entfernten Nordfriesland dann das Bild vom Teddy auf dem väterlichen Smartphone erspähte, konnte er mit dem Schluchzen aufhören und beruhigt einschlafen. Heute, am 3. Januar, möchte Papa de Vries die 180-Kilometer-Fahrt auf sich nehmen und den Teddy abholen.