Auswärtscoup! Flensburg ringt Füchse nieder

Torhüter Mattias Andersson hielt seine Flensburger im Spiel

Die SG Flensburg-Handewitt hat das Kracher-Duell des 12. Spieltags der Handball-Bundesliga für sich entschieden.

Die Flensburger bezwangen Tabellenführer Füchse Berlin mit 30:26 (14:13). Damit springt die SGF auf den zweiten Platz, Berlin dagegen hält sich trotz der Niederlage an der Spitze. (SERVICE: Die Tabelle der HBL)

Topscorer auf Seiten der Flensburger war Simon Jeppsson. Zudem zeigte Torhüter Mattias Andersson eine herausragende Leistung und hielt die Flensburger in der ersten Hälfte im Spiel.

"Er hat uns im Spiel gehalten durch einfache Tore aus dem Rückraum. Wir haben am Anfang zu viele freie Würfe verworfen", sagte Flensburgs Trainer Maik Machulla nach der Partie bei Sky über seinen Toptorschützen.

Berlin hadert mit Referees

Auch Jeppsson war glücklich:"Für mich war das mein bestes Spiel.Wir haben richtig gut in der Abwehr gespielt und auch Andersson war super. Wir sind sehr zufrieden." Berlins Trainer Velimir Petkovic haderte nach der Partie mit der Schiedsrichterleistung: "Sie ärgern uns. Sie haben uns Bälle weggenommen. Sie haben uns nervös gemacht. Wir müssen lernen mit so etwas umzugehen."

Die Füchse erwischten den besseren Start und lagen lange vorne, kurz vor der Halbzeit gelang Flensburg dann die Wende. In der zweiten Hälfte stand die Abwehr der Norddeutschen dann sicherer und die Berliner liefen ständig dem Rückstand hinterher.

Kiel souverän

Rekordmeister THW Kiel setzte durch das souveräne 36:24 (16:9) beim TVB Stuttgart seinen Aufwärtstrend fort. Nach dem vierten Sieg aus den letzten fünf Ligaspielen stellte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason mit 15:9 Punkten den Anschluss zu den Europapokalrängen her.

Dort steht weiterhin die TSV Hannover-Burgdorf. Durch das 27:21 (13:10) bei Liga-Neuling Eulen Ludwigshafen festigten die Niedersachsen mit 17:7 Punkten ihren vierten Tabellenplatz.

Der frühere Rekordchampion VfL Gummersbach siegte im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Denis Bahtijarevic gegen Aufsteiger TV Hüttenberg 28:25 (13:11) und verließ durch den dritten Saisonerfolg die Abstiegsplätze.