Australisches Surferparadies Bondi Beach nach Corona-Verbot wieder offen

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Surfer im Wasser an Bondi Beach

Nach wochenlanger Schließung wegen der Corona-Pandemie ist das berühmte Surferparadies Bondi Beach wieder offen: Strandgänger und Surfer durften am Dienstag an den Strand in der australischen Metropole Sydney zurückkehren. Bereits im Morgengrauen warfen sich dutzende Surfer in die Wellen - noch vor der offiziellen Öffnung des Strands um 07.00 Uhr (Ortszeit). Weiterhin verboten bleiben das Sonnenbaden sowie Versammlungen am Strand.

Hunderte Menschen jubelten den Behördenmitarbeitern zu, die am Morgen die Zäune um den Strand entfernten. Während zahlreiche Menschen im Wasser zu sehen waren, blieb der Sandstrand selbst wegen des bestehenden Verbots weitgehend leer. Auch die Wellenreiter wurden mit Schildern mit der Aufschrift "Surf and Go" zum schnellen Verlassen des Strands nach dem Surfen aufgerufen.

"Ich habe mich seit einer Woche gefreut", sagte die Surferin Diane Delaurens der Nachrichtenagentur AFP. Seit Tagen habe sie geplant, pünktlich um 07.30 Uhr am Bondi Beach zu sein.

Die Öffnung von Bondi Beach und einiger weiterer Strände ist Teil der schrittweisen Lockerung der seit fünf Wochen geltenden Corona-Einschränkungen in Australien. Die Premierministerin des Bundesstaats New South Wales, Gladys Berejiklian, deutete am Dienstag an, die Regeln zur sozialen Distanzierung ab Freitag lockern zu wollen. Dann sollen pro Haushalt wieder zwei Besucher zugelassen werden.

In den Bundesstaaten Queensland, Western Australia sowie in der Verwaltungseinheit Northern Territory wurde die Kontaktsperre bereits deutlich gelockert.

In Australien wurden nach offiziellen Angaben rund 6700 Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen, 84 Menschen starben. Seit einer Woche wurden täglich weniger als 20 Neu-Infektionen festgestellt.