Einreise-Krimi: Jetzt ergreift Djokovic das Wort

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Einreise-Krimi: Jetzt ergreift Djokovic das Wort
Einreise-Krimi: Jetzt ergreift Djokovic das Wort

Novak Djokovic hat sich via Instagram bei den „Menschen auf der ganzen Welt für ihre anhaltende Unterstützung“ bedankt.

„Ich kann es fühlen, und ich weiß es sehr zu schätzen“, schrieb Serbiens Tennis-Idol. Djokovic sitzt seit seiner Ankunft in Melbourne in einem Quarantäne-Hotel fest, die australischen Behörden verweigern ihm wegen offenbar fehlerhafter Dokumente die Einreise. Am Montag soll ein Gericht entscheiden.

Australiens Innenministerin Karen Andrews ist den Vorwürfen der Familie des serbischen Tennisstars Novak Djokovic über dessen Behandlung nach der verweigerten Einreise entschieden entgegengetreten.

„Herr Djokovic wird nicht gefangen gehalten“

„Herr Djokovic wird in Australien nicht gefangen gehalten, es steht ihm frei, jederzeit auszureisen“, sagte Andrews am Freitag gegenüber australischen Medien: „Und der Grenzschutz wäre ihm dabei auch behilflich.“

Djokovics Vater Srdjan hatte am Donnerstag behauptet, sein Sohn werde „in einem Gefängnis“ gefangen gehalten. Zudem hatte er den Weltranglistenersten auf einer kuriosen Pressekonferenz in Belgrad mit Jesus am Kreuz verglichen.

Andrews sagte, dass Djokovic zwar ein Visum ausgestellt bekommen habe. Aber die Grenzbehörden hätten nach der Ankunft des Grand-Slam-Rekordchampions in Melbourne festgestellt, dass dieser die Einreisebedingungen nicht erfülle, weil er nicht vollständig geimpft sei.

Djokovic will mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung für Ungeimpfte bei den Australian Open (ab 17. Januar) zu seiner Titelverteidigung antreten und kämpft über seine Anwälte gegen die drohende Ausweisung.

Ein Gericht soll am Montag darüber entscheiden. Derzeit ist Djokovic in einem Quarantäne-Hotel für Ausreisepflichtige untergebracht.


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