Australien: Hausbesitzer findet verirrte Kuh in seinem Pool

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Wer in Australien lebt, findet gelegentlich Tiere an unerwarteten Orten. Doch während eine Spinne in Ohrenschützern oder Giftschlangen an der Zapfsäule den Durchschnittsaustralier nicht mehr zu überraschen vermag, fand ein Hausbesitzer etwas in seinem Pool vor, das er dort nicht erwartet hätte: eine Kuh.

Inviting clean swimming pool, with a hand rail, in a hot climate.
In einen australischen Pool kann sich so manches Getier verirren. Der jüngste Fall ist jedoch selbst für Australien ungewöhnlich (Symbolbild: Getty Images)

Selbst die Mitarbeiter des Notdienstes New South Wales State Emergency Service - also ein Rettungsdienst, der in dem Land arbeitet, das uns das Schnabeltier und eine große Zahl der giftigsten Spinnen der Welt beschert hat - sagten dem Nachrichtenportal 9 News, dass sie einen solchen Notruf noch nie erhalten hätten. 

Und tatsächlich: Beim Pool angekommen sahen sie eine 330-Kilo-Kuh, die gemächlich im Pool badete. 

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Den Vermutungen des Teams zufolge war das Tier womöglich von etwas erschreckt worden und beim Wegrennen im Wasser gelandet. Offenbar war es ihm nicht möglich, aus eigener Kraft wieder aus dem Betonbecken zu kommen. 

Tiefenentspannung bei der badenden Kuh

Doch panisch oder auch nur unruhig wirkte es keinesfalls. "Als wir dort ankamen, war die Kuh recht glücklich und wirkte am seichten Ende des Pools sehr zufrieden", sagte Geoff Kiehne vom Rettungsdienst 9 News

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Da die Kuh derart entspannt zu sein schien, beschloss das Team, die Kuh über die Stufen des Pools aus dem Becken zu locken anstatt sie herauszuheben. "Wir wollten sie nicht in Panik versetzen, weil es immer leichter ist, mit einer kooperativen Kuh zu agieren als einer, die sich stur stellt." 

Doch die schien sich derart wohl in dem kühlen Nass zu fühlen, dass drei Versuche, sie aus eigener Kraft aus dem Pool steigen zu lassen, scheiterten. Letztendlich musste jedoch kein Kran zum Einsatz kommen: Die Kuh bequemte sich schließlich doch noch, die Stufen heraufzuklettern. 

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