Ausstellungen: Art Week in Berlin: Ein Kunst-Marathon quer durch die Stadt

Mit Pferd: die Installation von Katja Novitskova ist im Bunker der Privatsammlung

Super-Kunstjahr 2017: Nur alle zehn Jahre kommt es vor, da fallen Documenta, die Biennale in Venedig und die Skulptur-Projekte in Münster zusammen. Da möchte die Berliner Art Week, die am Mittwoch beginnt, natürlich nicht nachstehen. Ihr Erkennungszeichen: Überall in der Stadt, wo lila Punkte hüpfen, ist Kunst drin.

Ganz klar im Fokus steht dieses Jahr die "Art Berlin", die neue Kunstmesse der Stadt. Als Nachfolgerin der kuratierten Verkaufsschau abc, die die letzten Jahre schwächelte und schlechte Umsätze brachte. Die finanzielle Zugkraft für Art Berlin allerdings kommt nicht vom Berliner Senat, sondern von der Art Cologne, der mächtigen Messeschwester in Köln.

So bündeln sich am bewährten Standort "Station" am Gleisdreieck die Kräfte: Expertise und Sammlerkontakte stammen vom Rhein, an der Spree wird ein gewisser Hipp­ness-Faktor samt Experimentierlust geboten. Die Messe wird ihr Angebot erweitern, neben Zeitgenossenschaft kommt die schwergewichtige klassische Moderne hinzu. Das sagt viel über die Sammlerkreise, die man mit diesem Angebot in der Hauptstadt locken möchte. 110 Galerien sind diesmal dabei. Und: Es wird wieder die klassischen Kojen geben.

Bild Nr. 1:
Rebecca Ackroyds wird präsentiert von der Galerie Opdahl Rebecca Ackroyd/Leo Goddard / Rebecca Ackroyd

Im Messe-Reigen spielt in diesem Jahr auch wieder die Positions mit, die mit 80 Galerien zum vierten Mal die 6500 Quadratmeter große Treptower Arena bespielt. Mit der kleinen "Academy Positions", dem Satelliten im Bikini-Haus, gibt es Neuentdeckungen zu moderaten Preisen: Kunststudenten aus Berlin, Dresden, Weimar und Leipzig prä...

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