Miniatur-Ausstellung: Little Big City: Berlins Geschichte zum Anfassen

Eröffnung der Ausstellung "Little Big City" am Fuße des Fernsehturms auf dem Alexanderplatz

Ein Mädchen beugt sich hoch konzen­triert über einen Tisch mit Miniaturfiguren. Mit Neugier betrachtet sie die Details der Gesichter, die seltsame Kleidung. Was ein Harlekin ist und warum die Männer Ritterrüstung tragen, erklären ihr die Eltern. Ein paar Tische weiter zeigen sie auch an die Decke. Flugzeuge und Zeppeline schwirren dort. Daneben erinnert sich eine Gruppe ältere Besucher. Sie waren 1963 dabei, als Kennedy sagte, er sei ein Berliner. Sie kennen einige Szenen und Orte, die hier ausgestellt werden, aus ihrer Kindheit.

Die interaktive Zeitreise ermöglicht seit dem zurückliegenden Wochenende eine neue Attraktion am Alexanderplatz. Das Little Big City zeigt sieben Epochen aus Berlins Geschichte – anhand von 70 historischen Schauplätzen in Miniaturgröße und über 6000 3-D-Figuren, mitunter von echten Zeitzeugen. "Jede Figur ist handbemalt", erklärt Leiterin Anja Nitsch. "In ihnen steckt unheimlich viel Liebe und Arbeit."

Panzer fahren durch die zerstörte Hauptstadt

Zum Leben erweckt wird die kleine Welt durch täuschend echt wirkende Hologramme, Spezialeffekte, die zum Beispiel Tag und Nacht simulieren, Projektionen und mechanische Bewegungen. So fliegen Zeppeline über das Berlin der 1930er-Jahre. Besucher sind selbst dabei, als der Reichstag in Brand gelegt wird und bald lichterloh in Flammen steht. Später fahren Panzer durch die zerstörte Hauptstadt. 1989 marschiert die Nationale Volksarmee zum 40. Jubiläum der DDR. Es gibt auch schöne Szenen, zum Beispiel von Freundscha...

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