Ein Weltmeister auf dem Abstellgleis

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Ein Weltmeister auf dem Abstellgleis
Ein Weltmeister auf dem Abstellgleis

Am 11. Spieltag kam Erik Durm letztmals zum Einsatz. Beim hart erkämpften 2:1-Erfolg in Fürth stand er in den ersten 45 Minuten auf dem Feld, zur Pause war Schluss für ihn. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Seitdem kam keine weitere Einsatzminute auf das Konto hinzu. Anfang Januar hatte Trainer Oliver Glasner zuletzt einen Kaderplatz für ihn, seitdem ist Durm aussortiert. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Als Knauff kam war Durms Zeit vorbei

Nachdem die Eintracht im Winter Ansgar Knauff für die rechte Seite holte, strich sie dafür den 29-Jährigen aus der Europa-League-Mannschaft. Die Fußballfeste in Sevilla und Barcelona bekam er nur aus der Ferne mit. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Als Knauff kam, war die Zeit von Durm vorbei. Die Zeichen stehen deshalb auf Trennung, Glasner plant nicht mehr mit dem Weltmeister. Drei in Summe sehr wechselhafte Jahre nähern sich somit dem Ende.

Durm schaut sich SPORT1-Informationen zufolge bereits auf dem Markt um. Es gibt zwar keinen Ärger mit dem Trainer, aber der Österreicher verfolgt andere Ideen. Durm will Fußball spielen, auf dem Platz stehen.

Bei den Hessen ist das jedoch nicht mehr realistisch. Sein Vertrag läuft zwar bis 2023, die Frankfurter werden ihm aber keine Steine in den Weg legen, wenn er einen neuen Klub präsentiert. An der Ablöse sollte ein Abgang nicht scheitern.

Interessant für andere Klubs? Polyvalenz als Vorteil von Durm

Der Vorteil des gebürtigen Saarländers ist seine Polyvalenz. Durm kann auf beiden Außenverteidigerpositionen agieren. Vor allem in Corona-Zeiten, in denen das Geld knapp ist, hilft diese Vielseitigkeit sehr, weil ein Verein mit ihm gleich mehrere Planstellen besetzen kann.

Bei einem neuen Klub sollen für ihn alle Faktoren passen. Benötigt die Mannschaft Durm tatsächlich? Kann sich der zweifache Familienvater den Umzug in die Stadt vorstellen?

Durm erwartet keine Stammplatzgarantie, aber er will das Gefühl haben, wichtig zu sein, sich in einem Konkurrenzkampf auch durchsetzen und auf Spielminuten zu kommen. Wie SPORT1 weiß, ist auch ein Abgang ins Ausland für ihn grundsätzlich kein Tabu.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist möglich

Durm spielte auch schon in der Saison 2018/19 für Huddersfield Town in der Premier League. Im Sommer 2020 wurde er mit dem FC Parma in Verbindung gebracht, wäre auch dafür offen gewesen. Wo es ihn hinzieht, ist noch offen. Doch klar ist: Durm hat in Frankfurt keine Zukunft mehr.

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