Ausschreitungen in Schorndorf: Politiker fordern harte und schnelle Strafen

In der schwäbischen Stadt kam es beim Sommerfest zu Randalen.

Nach den Ausschreitungen und sexuellen Übergriffen auf zwei junge Frauen auf dem Schorndorfer Stadtfest ist eine Debatte über die Sicherung solcher Veranstaltungen entbrannt. Die Polizei in der Kleinstadt bei Stuttgart passte ihr Einsatzkonzept an und erhöhte die Präsenz. Am Montagabend sei alles friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Es sei weniger los gewesen als am Wochenende und habe keine neuen Vorfälle gegeben.

Schnelle und harte Strafen gefordert

Politiker fordern aber harte und vor allem schnelle Strafen für die Täter. Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert die Gewalt gegen Polizisten. Am Donnerstag soll sich auch der Landtag mit den Vorfällen befassen. Oberbürgermeister Matthias Klopfer warb für einen Schulterschluss von Politik und Polizei. „In Zukunft noch mehr, um zu sagen: Da gibt es null Toleranz für Gewalt gegen die Polizei“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im „Morgenmagazin“ von ARD und ZDF. Er räumte ein, dass Stadt und Politik am Wochenende zu spät reagiert hätten, betonte aber auch, dass in Schorndorf kein Ausnahmezustand geherrscht habe.

Bei dem Stadtfest waren in der Nacht zum Sonntag Gäste und Polizisten aus einer Ansammlung von rund 100 jungen Menschen im Schlosspark heraus angegriffen worden. Außerdem wurden nach Angaben der Polizei zwei Frauen von Flüchtlingen begrapscht. Die Polizei ließ daraufhin am Montagabend die dunklen Ecken der „Schorndorfer Woche“ besser ausleuchten und schickte mehr Beamte.

Vor den Krawallen hätten vor...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung