Ausschreitungen beim G20-Gipfel: Vorgehen der Polizei löst politische Debatte aus

Am Freitag und Donnerstag kam es zu schweren Ausschreitungen im Hamburg.

Die Ausschreitungen in Hamburg haben am Freitag auch eine politische Debatte ausgelöst: Während die Gewalt einhellig verurteilt wurde, ist die Rolle der Polizei umstritten.

Gewalt hat keine Rechtfertigung

„Brutale Gewalt hat auf unseren Straßen nichts verloren. Sie hat keine Rechtfertigung und kann nicht mit Verständnis rechnen“, erklärte etwa Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. „Meinen Respekt haben diejenigen, die – wie von unserer Verfassung garantiert – auch ihren Protest zum Ausdruck bringen und die Polizisten, die es mit ihrem Einsatz ermöglichen, dass Deutschland ein guter Gastgeber für wichtige und notwendige Gespräche sein kann.“

Die Gewalt hatte sich erstmals am Donnerstagnachmittag bei der „Welcome to hell“-Demonstration entladen, die von Hamburgs linksautonomer Szene angemeldet worden war. Auch nach Darstellung der Polizei ging dabei von den Demonstranten zunächst keine Gewalt aus. Wie Polizeisprecher Timo Zill im Deutschlandfunk erklärte, schritt die Polizei jedoch tätlich ein, als sich unter den 12.000 Teilnehmern rund 1000 Vermummte befanden. Das sei eine Straftat, zudem werte man das aus Erfahrung als Vorbereitung zu anonymer Gewalt, so Zill. Die Polizei wollte daher die Vermummten von der restlichen Demonstration zu trennen.

Aus dem Teilnehmerfeld sind dann nach Angaben verschiedener Beobachter Flaschen geworfen und...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung