Ausgerechnet: Donald Trump hat in 298 Tagen 1.628 Mal gelogen

Ausgerechnet: Donald Trump hat in 298 Tagen 1.628 Mal gelogen

Die Medien als "Fake News" zu bezeichnen, das fällt Donald Trump offenkundig nicht schwer. Dass viele Aussagen des US-Präsidenten jedoch jeglicher Faktengrundlage entbehren, daran scheint sich der 71-Jährige nicht zu stören. Eine US-Zeitung kommt nun zu einer erschreckenden Lügenbilanz.

Das Größte hier … Das Beste dort … Gerne wirft Donald Trump mit Superlativen um sich, und zwar, ohne vorher die Faktenlage zu überprüfen. Die "Washington Post" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lügen und die irreführenden Aussagen des US-amerikanischen Staatsoberhauptes einmal genauer zu verfolgen.

In 298 Tagen Amtszeit habe Donald Trump dem "Fact Checker" der "Washington Post" zufolge bereits 1.628 Mal gelogen. Auf einen Tag heruntergebrochen sind das durchschnittlich 5,5 Lügen. Angenommen, dass der Politiker mit demselben Schnitt weiter regiert, könnte er noch bis zum Ende dieses Jahres die 2.000-Marke knacken. Bis zum Ende seiner vierjährigen Amtszeit könnten das stolze 8.000 Lügen bedeuten – ganz schön viele Fehlinformationen von einem US-Präsidenten.

Dem Medienbericht zufolge hat Donald Trump beispielsweise in Bezug auf seine Steuerpolitik irreführende Aussagen getroffen. Der einstige Immobilien-Mogul erklärte unter anderem, dass der USA in seiner Amtszeit die größte Steuersenkung der Geschichte bevorstehe. Auf seine Worte folgten nur bislang keine Taten. Darüber hinaus behauptete der Politiker, dass Obamacare desaströs und dank ihm die Arbeitslosenzahl in den Vereinigten Staaten so niedrig wie seit 17 Jahren nicht mehr sei.