Ausflugsziel: Gutshaus Neukladow ist Spandaus neuer Geheimtipp

Brunchen im Park des Gutshauses

Der Blick auf die Havel bis hinüber nach Wannsee ist einer der schönsten Berlins. Die Kaufinteressenten für das Gutshaus Neukladow hätten sicherlich Schlange gestanden. Doch der Bezirk Spandau entschied schon 2011, dass der Gutspark mit den Bauten nicht verkauft wird. Eine Bürgerstiftung unter Vorsitz von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) kümmert sich seitdem um das Areal. Das ist mit großen Investitionen verbunden, die sich der Bezirk allerdings kaum leisten kann.

Umso erfreulicher, wenn wieder eine Etappe geschafft ist. Monatelang war das Gutshaus eingerüstet. Seit Kurzem präsentiert es sich mit einem frischen Anstrich, und der neue Gastronom Bork Melms lädt jeden Tag ab 10 Uhr zum großartigen Ausblick von seinem Cafébetrieb – mit Blick vom Plateau aufs Wasser und die Halbinsel Schwanenwerder. Noch ist das Gutshaus eher ein Geheimtipp, doch das soll sich schnell ändern. Zusammen mit Hans Achim Grube, dem Pächter des Areals, will Gastronom Melms auch das Kulturprogramm wieder aufleben lassen – mit Vorträgen, Barockkonzerten, Aufführungen und Ausstellungen. Grube ist nämlich nicht nur Eigentümer der Kulturpark Berlin GmbH, die das Areal gepachtet hat, sondern auch Miteigentümer des Tipi und der Bar jeder Vernunft – und hat entsprechend viele Kontakte.

Gedenktafel über dem Eingang wurde neu vergoldet

Etwa sechs Monate dauerte die Sanierung des Gutshauses. Es wurde neu verputzt, die frisch gestrichenen Fassaden strahlen hellgelb. "Die Gefahr, dass Feuchtigkeit ins Mauerwe...

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