Augen-Pikser und Handgemenge: Denver schlägt Warriors

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Augen-Pikser und Handgemenge: Denver schlägt Warriors
Augen-Pikser und Handgemenge: Denver schlägt Warriors

Sweep abgewendet, Saison vorerst gerettet: Die Denver Nuggets haben sich in Spiel vier der NBA-Playoffs gegen die Golden State Warriors mit 126:121 durchgesetzt und in der Best-of-seven-Serie damit auf 1:3 verkürzt.

Nach einem spannenden Spiel hat Denver nun sogar wieder Hoffnung auf einen Einzug in die zweite Runde. Denn plötzlich halten die Nuggets die Favoriten aus Kalifornien für „schlagbar“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

„Wir haben keinen Druck“, sagte Point Guard Monte Morris: „Ich denke, Spiel drei und vier war unser bestes Basketball - so körperlich, wie wir sein wollen, wir haben das deutlich gemacht. Wir sehen, dass sie schlagbar sind.“ Nur 13 Teams haben einen 1:3-Rückstand in den Playoffs je in einen Sieg ummünzen können - die Nuggets haben es 2020 aber gleich zweimal geschafft.

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„Von all den Teams, die in den Playoffs sind, fühlen wir uns mit einem 1:3 wahrscheinlich am wohlsten“, sagte Trainer Michael Malone daher. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Die Warriors hatten in Spiel vier den besseren Start erwischt und erspielten sich eine frühe Führung. Schon nach rund 40 Sekunden ging es dabei rund, Warriors-Star Draymond Green hatte MVP Nikola Jokic mit dem Finger am Auge getroffen - was zu einem einem Spielerknäul führte, Handgemenge zwischen Green und Morris inklusive.

Green war es auch, der Jokic über die gesamte Spielzeit hinweg als einziger Paroli bieten konnte. Auch weil der Power Forward die letzten Minuten nach zu vielen Fouls aussetzen musste, konnte sich Denver durchsetzen. Jokic war mit 37 Punkten Topscorer der Partie. Einer seiner sechs Assists führte in den Schlusssekunden zum entscheidenden Dreier. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Unterstützt wurde Jokic vor allem von Morris (24 Punkte) und Aaron Gordon (21). Auf der Gegenseite sorgten die Splash Brothers für die meisten Punkte. Steph Curry, der von der Bank kam, lief spät heiß und macht 33 Punkte. Allerdings vergab er auch vier Freiwürfe, mehr als in je zuvor in seiner Karriere.

Klay Thompson steuerte 32 Punkte bei. Ob die Nuggets in der Serie ein weiteres Mal zurückkommen können, wird sich zeigen. Noch liegen die Warriors klar vorne.

Bucks und Heat souverän - Suns verlieren gegen Pelicans

Das gilt auch für die Milwaukee Bucks, die sich in Spiel vier mit 119:95 gegen die Chicago Bulls durchsetzen und ebenfalls mit 3:1 führen.

Bester Mann der Partie war Superstar Giannis Antetokounmpo, der 32 Punkte (7 Assists, 17 Rebounds) aufs Parkett zauberte. Jrue Holiday (26) und Grayson Allen von der Bank (27) waren ebenfalls gut drauf. Auf der Gegenseite war Zach LaVine mit 24 Zählern bester Scorer.

Gleichzeitig ließen die Miami Heat den Atlanta Hawks keine Chance, 110:86 war das klare Ergebnis in Spiel vier. Die Heat, angeführt von Jimmy Butler (36 Punkte), führen ebenfalls mit 3:1.

Weiter voll im Playoff-Rennen sind die New Orleans Pelicans, die den Phoenix Suns etwas überraschend wieder Paroli boten und mit einem 118:103 auf 2.2 in der Serie stellten. Die Suns, eines der besten Teams der Hauptrunde, lief ohne seinen Superstar Devin Booker auf, der zwei bis drei Wochen ausfällt.

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