Im Aufwind: Selke wird endlich wertvoll für Hertha

Herthas Stürmer Davie Selke bejubelt seinen Führungstreffer gegen Lugansk

Berlin.  Die Trainingseinheit der Reservisten am Freitagnachmittag fand ohne Davie Selke (22) statt. Der Stürmer von Hertha BSC dehnte und stretchte sich mit all jenen, die am Vorabend beim 2:0 gegen Sorja Lugansk den ersten Sieg in der Europa League sichergestellt hatten. Selke erzielte beide Tore. Das erste mit dem Kopf in der Anfangsphase, das zweite mit dem Fuß in der Schlussphase. Immer dann, wenn die Mannschaft ihn am meisten brauchte, war er da.

Selke hat lange auf solch einen Moment gewartet und hart dafür arbeiten müssen. Endlich Matchwinner. Endlich wertvoll. So soll es nun weitergehen, am besten schon am Sonntag in Wolfsburg (18 Uhr/Sky). Ob er von Beginn an auflaufen darf, ist aber fraglich.

"Es ist schwierig zu sagen, wer spielt. Ich möchte erst mal den körperlichen Zustand abwarten", sagt Dardai, bezieht die Aussage aber nicht nur auf Selke. Peter Pekarik hat Hüftprobleme, bei Selke will Dardai die Signale von der Physioabteilung abwarten.

Noch steht Ibisevic in der Hierarchie vor ihm

Vedad Ibisevic hat als Kapitän immer noch einen Bonus, Selke selbst gibt sich zurückhaltend. Auf die Frage, ob er trotz seiner zwei Tore am Sonntag auf der Bank sitzen könnte, sagt er: "Wenn es einen Stürmer wie Vedad Ibisevic gibt, ist das möglich." Dardai hat in der Vergangenheit immer wieder betont, Selke langsam aufbauen zu wollen und darauf verwiesen, dass er vergangene Saison bei RB Leipzig auch nur wenig gespielt hat. Überbelastung will Dardai bei seiner Angriffshoffnung vermeiden. Erst ...

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