Auftakt zum Pop-Gipfel beim Global-Citizen-Festival

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Auftakt zum Pop-Gipfel beim Global-Citizen-Festival

Voller Saal beim Global-Citizen-Festival in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt

Stars wie Coldplay, Shakira, Herbert Grönemeyer und Ellie Goulding sind zum ersten Global-Citizen-Festival in Deutschland nach Hamburg gekommen. Bei dem Konzert am Vorabend des G20-Gipfels in der Hansestadt stehen alle Künstler ohne Gage auf der Bühne.

Gemeinsam wollen sie ein Zeichen gegen Armut setzen. Etwa 80 Prozent der Zuschauer bekamen ihre Tickets dafür, dass sie sich politisch engagiert haben. Als Moderatoren waren Entertainerin Barbara Schöneberger sowie die Schauspieler Elyas M'Barek und Florian David Fitz dabei.

Das Besondere an dem Festival sei, dass es versuche, immer mehr Menschen dafür zu gewinnen, ihre politische Verantwortung wahrzunehmen, sagte Grönemeyer vor Beginn der Show. Ein ganz akutes Problem sehe er etwa in der Hungersnot in Somalia, im Südsudan, in Nigeria und im Jemen. «Das ist ein Thema, das muss man jetzt lösen», forderte er. Sängerin Goulding betonte auf dem roten Teppich, wie wichtig bessere Bildung für Frauen sei - «weil Frauen die Welt zu einem besseren Ort machen».

Global Citizen (Weltbürger) selbst bezeichnet sich als eine soziale Aktionsplattform für eine globale Generation junger Menschen, die die drängendsten Herausforderungen der Welt bewältigen wollen. Die Tickets für die Show gab es - bis auf einen geringen Teil an Kaufkarten - gratis. Gewinnen konnten sie diejenigen, die sich an den diversen Aktionen der Bewegung beteiligten, von Aufrufen via Twitter an Politiker bis hin zu Anruf-Aktionen in Botschaften.

Global-Citizen-Festival