Aufsteiger des Jahres: Die Namen-Trends 2017

Die beliebtesten Babynamen sind seit Jahren etwa gleich, es gibt jedoch ein paar interessante aktuelle Trends. (Symbolbild: AP Photo)

Traditionell oder modern, klassisch oder originell? Diese Vornamen waren in Deutschland 2017 besonders beliebt.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache ermittelt seit 1977 jährlich die beliebtesten Vornamen Deutschlands – dabei gibt es jedoch nur wenige Überraschungen. Klassiker wie Marie, Sophia oder Emma bei den Mädchen, beziehungsweise Alexander, Maximilian oder Paul bei den Jungen führen die Listen seit Jahren an.

Das Portal „Vorname.com“ hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Aufsteiger-Namen des Jahres zu ermitteln. Sie zeigen, welche zum Teil sehr ungewöhnlichen Namen sich im Vergleich zum Vorjahr besonders großer Beliebtheit erfreuen. Dazu wurde das Nutzerverhalten der User der Internetseite analysiert und ermittelt, nach welchen Namen besonders oft gesucht wurde. Dabei wurde nicht zwischen Jungen- und Mädchennamen unterschieden.

Clea & Anton machen das Rennen

Das Ergebnis: Die absoluten Aufsteiger-Namen 2017 in Deutschland sind Clea und Anton. Wie „Vorname.com“ berichtet, waren beide Namen bei der User-Suche 354 Prozent beliebter als im Vorjahr.

Während auch traditionelle Namen wie Greta (168 Prozent beliebter) und Theodor (102 Prozent beliebter) in der Top 30 vorkommen, zeigt sich hier vor allem ein Trend hin zu ausgefallenen und originellen Namen: Ares (173 Prozent beliebter), Noomi (140 Prozent beliebter) oder das geschlechtsneutrale Lovis (100 Prozent beliebter) gehören hier zu den Spitzenreitern.

Die Top 10 der Aufsteiger-Namen 2017:
1. Clea
2. Anton
3. Lian
4. Ares
5. Greta
6. Lenia
7. Kiana
8. Silas
9. Noomi
10. Jakob

Viele der Namen haben einen mythologischen oder biblischen Ursprung. Warum sie genau jetzt besonders beliebt sind, lässt sich nur schwer bestimmen. Popkulturelle Einflüsse aus Filmen, Serien und Literatur spielen jedoch eine große Rolle in der Trendsetzung.

Zwar kann die Erhebung von „Vorname.com“ nicht als repräsentativ angesehen werden, eine gute und aufschlussreiche Inspirationsquelle bei der Suche nach einem geeigneten Namen für den Nachwuchs ist sie jedoch allemal.

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